Rückblick Sept – Okt 2013

Liebe Eltern, hier nun der erste Rückblick im neuen Kindergartenjahr. Es sind bereits einige Wochen seit dem „Neustart“ vergangen. Für die einen war der Kindergartenbeginn ein wirklicher Neuanfang, doch auch für die Kinder, die schon länger bei uns sind, brachte der September Veränderungen mit sich. Freunde besuchen nun die Schule, die älteren Kinder rücken nun an die Stelle der „Großen“, die Jüngeren kommen nach, eine neue Gruppe entsteht und wächst zusammen. In den ersten Wochen lernten die Kinder sich kennen, das Gelände wurde erkundet, Spielmöglichkeiten ausprobiert und Regeln besprochen. Im Kreis wurden z.B. die Namen geklatscht, Sing- und Kreisspiele zum Kennenlernen wurden durchgeführt und Montessori-Material stand im Freispiel zur Verfügung. 

Wir haben den Eindruck, dass die Kinder nun „innerlich“ im Waldkindergarten angekommen sind. Sie buddeln und arbeiten am Matschberg, kochen in der Wurzelküche, im Unterstand entstand ein Kaufladen und das „Schule spielen“ hielt Einzug. Die Rollenspiele sind ein sehr wichtiger Bestandteil des kindlichen Spiels. Durch das Hineinsschlüpfen und Ausprobieren von verschiedenen Charakteren erwerben die Kinder soziale Fertigkeiten, können sich darin üben und festigen. Sie probieren unterschiedliche Verhaltensweisen aus, das eine Mal haben sie eine führende Rolle und bestimmen das Spielgeschehen; beim nächsten Mal lernen sie, sich einzufügen oder nachzugeben. Durch das soziale Miteinander lernen die Kinder, Frustrationen auszuhalten, mit Grenzen umzugehen, Zutrauen zu sich selbst zu gewinnen, das Selbstbewusstsein zu stärken – letztlich, als Persönlichkeit zu wachsen. Deshalb ist es uns allen sehr wichtig, genügend Zeit für das freie Spielen einzuräumen.
Der Herbst beschenkt uns reich mit den Schätzen der Natur. Bei Wanderungen wurden Zapfen, Bucheckern, Blätter und so weiter gesammelt – für den Kaufladen, Blätterbilder, Blätterspieße und anderes. Unser Feld wurde geerntet, und alle Kinder halfen fleißig mit beim Buddeln nach Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln. Sie waren begeistert, wenn sie Kartoffeln oder Kartöffelchen in der Erde fanden. Es war ein gemeinschaftliches Erlebnis, die Kinder waren sehr konzentriert und intensiv bei der Aktion dabei. Neben dem Gemüse wurde auch über das Obst gesprochen, jedes Kind brachte etwas mit, und so gab es zur Brotzeit bunte Obstteller, die die Kinder mit Hilfe der Erwachsenen zubereiteten.
Dieses Jahr besuchte uns die Gemeindereferentin und wir gestalteten gemeinsam eine Andacht zum Erntedank. Dabei formulierten die Kinder ihre Anliegen selbst, die wir auf Gebetsfahnen schrieben und die nun an einer Leine im Unterstand hängen. Natürlich gab es – wie jedes Jahr – unser Lagerfeuer mit Gemüsesuppe kochen. Das genießen die Kinder und ebenso die Erwachsenen! Außerdem wurde Getreide thematisiert, verschiedene Ähren wurden benannt und die Kinder durften mit einer Handmühle mahlen. Im Kreis lernten die Kinder Fingerspiele zum Herbst kennen, es wurden handwerkliche Tätigkeiten angeboten, wie Messer schnitzen, Püppchen in Nussschalen basteln, Wollbilder am Astkreuz weben usw.. Geschichten wurden erzählt, z.B. vom Kartoffelkönig und vom alten Apfelbaum.

Info: Wenn ihr Geschichten, Lieder oder ähnliches gerne für zu Hause möchtet, bitte bei uns melden. Wir haben einen Ordner, in dem Liedgut, Fingerspiele usw. abgeheftet sind für euch zum Ausleihen.

Das Thema Herbst lässt sich ebenso vielfältig für die schlauen Füchse (=Vorschulkinder) einsetzen. Mit Obst und Gemüse wurden Tast- und Kimspiele durchgeführt (es liegen ca. 7 Gemüse-/Obstsorten in einer Reihe, Kind muss raten, welche fehlen, schult die Merkfähigkeit und Konzentration). Verschiedene Blätter und Früchte der Bäume werden einander zugeordnet, die Anfangsbuchstaben der jeweiligen Baumart wird gesprochen und gehört, Silben werden geklatscht und der Anfangsbuchstabe des Baumes wird aufgeschrieben.

Liebe Grüße vom Erzieherinnenteam

Rückblick Mai – Juli 2013

Nach unserem Waldkindergartenfest und dem Gestalten der Vater- und Muttertagsgeschenke folgten einige Aktivitäten. Zunächst einmal wanderten wir in den Moos- und Dinowald. Es wurde eine Meditation durchgeführt, die Kinder spürten bewusst, was sie in ihrer Umgebung wahrnahmen (Wärme, Kälte, den Duft der frischen Waldluft, Gegensätze wie weiches Moos, raue Rinde). Sie bauten Hütten aus Naturmaterialien, verzierten die Bäume mit Moos, Zweigen und anderen Dingen.

Während einer anderen Wanderung beim Waldlehrpfad durften die Kinder einen Hochsitz besteigen und von dort die Tiere suchen, die im Wald versteckt waren (Info: Bei dieser Waldlehrstation sind Metalltiere wie Rehe, Maus, Specht und andere in Nähe des Hochsitzes aufgestellt und die Kinder suchen und benennen die jeweiligen Tiere). Außerdem wanderten wir zu einem ehemaligen Brunnen der JVA dort wurde vor über 100 Jahren der Pflanzgarten gegründet.
Ein weiterer Ausflug war der Besuch auf dem Hof der Familie Spitz. Die Kinder bestaunten die kleine Ferkel, entdeckten ein Huhn beim Brüten und suchten die Kühe auf der Weide. Nach einer gemeinsamen Brotzeit hörten sie die Geschichte „Der Besen und das verwelkte Gänseblümchen“. Dabei lagen sie gemütlich im Gras und lauschten gespannt.
Thematisch begleitete uns der Regenwurm. Die Kinder hörten viel Wissenswertes über den Regenwurm, beobachteten ihn im Glas und lernten das Lied „Hört ihr die Regenwürmer husten“.
Nach den Pfingstferien führten wir einige neue Kreisspiele und Lieder ein. Die Kinder lernten die Spiele „Machet auf das Tor, es kommt ein goldn‘er Wagen“, „Taler, Taler du musst wandern“ kennen und hörten das Gedicht von den „Drei Spatzen“ und das Lied vom „Amselchen“.
Neben den neuen Spielen ist es uns wichtig, das besonders die Vorschulkinder in den letzten Wochen die Möglichkeit haben, sich im Kreis Spiele, Lieder oder ähnliches zu wünschen. Hierfür gibt es Gesprächsrunden in denen sie ihre Wünsche formulieren. Die letzten Wochen waren geprägt von einem intensiven Freispiel. Die Kinder arbeiteten mit Lehm und bauten kleine Kunstwerke, töpferten ihren Namen usw..
Seit wir neuen Sand haben, entstehen auf dem „Matschberg“ Flüsse, Teiche, Gruben und noch mehr. Es kommt vor, dass fast die ganze Gruppe auf dem „Matschberg“ tätig ist. Viel Zuspruch fand auch unsere „Zwergenwerkstatt“. Aus Ästen schnitzten die Kinder kleine Zwerge und malten ihnen bunte Zipfelmützen an. Einige Kinder werkelten mehrere Tage und schnitzten ganze Zwergenfamilien. Es war schön zu beobachten, mit welcher Freude und Intensität die Kinder werkten und es ist gut, dass wir ihnen die Zeit einräumten, die sie brauchten. Manche besuchten täglich die Zwergenwerkstatt und genossen es, ausgiebig und vertieft zu arbeiten und zwar so lange, bis dieses Bedürfnis gestillt war und sie sich wieder anderen Aktivitäten zuwandten. Es wurden ebenfalls Zwerge aus Ästen, Stoff und Kork gebastelt um unser Zwergenland zu bevölkern (auf einem Tisch sind große Baumstücke, die wie eine Stadt aussehen und dafür gestalten wir Zubehör.
Sonst waren die letzten Wochen geprägt von besonderen Aktionen. Die Feuerwehr besuchte uns und wir fuhren auf einen Bauernhof auf Fridolfing, wo die Kinder selbst Butter herstellten. Die jeweiligen Themen wurden auch im Kindergarten bearbeitet und vertieft. Es fanden Gespräche und Spiele dazustatt. Außerdem gab es einen Kuscheltiertag, und der „Buchgarten“ in Laufen stellte uns leihweise eine Bücherkiste zur Verfügung, so dass wir viele „gemütliche Lesestunden“ anboten.
Natürlich sind die letzten Wochen für die Vorschulkinder sehr intensiv. „Die schlauen Füchse“ lernen Flechten, Schuhe binden, Uhrzeiten werden besprochen und so manches mehr. Doch vor allen Dingen beschäftigt sie der Schritt ins Schulleben. Sie besuchten bereits die Schule und gestalten nun ihre Wanderstecken, die sie in den nächsten Lebensabschnitt begleiten. Sie erleben einen Abschied und freuen sich auf das Kommende. An dieser Stelle möchten wir den Kindern und Eltern, die uns verlassen werden, ALLES ALLES GUTE WÜNSCHEN für den Schulstart und noch einmal DANKE sagen für die gute Zusammenarbeit.
Nun wünschen wir euch allen noch schöne restliche Kindergartenwochen, entspannende Ferien, einen warmen Sommer und freuen uns auf den Beginn im September.

Euer Erzieherinnenteam

10 jähriges Jubiläum des Waldkindergarten Laufen

Zusammen mit ehemaligen und aktiven Kindern wurde am Samstag das 10 jährige Bestehen des Waldkindergarten Laufens gefeiert. Eltern, Erzieherinnen, Freunde, offizielle der Gemeinden und Ämter hatten Ihre Freude an der Aufführung „Die vier Jahreszeiten“ und dem spontan initiiertem Flöten Duett nebst Waldchor. Salzburger Musiker versetzten die Festwiese in  eine wunderschöne Stimmung. Ein Höhepunkt  war das Aufstellen des Maibaums mit anschließendem Reigentanz.

Es gäbe viel mehr von dem man hier Erzählen könnte. Wenn Du dabei warst schreib doch einen kleinen „Kommentar“ (siehe gaaanz unten…) und berichte was Dir gut gefallen hat oder was wir beim nächsten Fest besser machen können.

Und wenn Dir nichts einfällt frag die Kinder…

 

Rückblick April 2013

Natürlich waren die letzten Wochen geprägt von den Vorbereitungen für unser Fest zum 10-jährigen Bestehen. Am 10. April bekamen wir den Maibaum für unser Fest, der in den darauf folgenden Tagen mit den Kindern „gescheppst“ wurde (d.h. die Rinde wurde abgeschält), die Figuren für den Maibaum wurden neu angemalt und lackiert. Außerdem begannen die inhaltlichen Vorbereitungen. Bayrische Lieder erklangen mit Gitarrenbegleitung und der Tanz um den Maibaum wurde mit viel Spaß eingeübt. Die Kinder lernten das „Jahreszeitenspiel“ kennen, Kostüme wurden genäht (Danke Martina) und es wurde fleißig für die Aufführung geprobt.

Dann war es soweit, der 4. Mai stand vor der Tür, und wir alle feierten ein besonders stimmungsvolles Fest miteinander. Viele Eltern haben durch ihre tatkräftige Mithilfe dazu beigetragen, dass das Fest so gut gelingen konnte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, wir haben ein tolles Fest „auf die Beine gestellt“. Der Zeltbetrieb, die musikalische Gestaltung, die Segnung des Kreuzes, das Maibaumaufstellen – es war ein stimmiger und stimmungsvoller Tag! Es ist beeindruckend, dass wir so viele engagierte Eltern haben, um einen solchen Tag durchzuführen!!
Der Frühling begleitete uns ebenfalls in den letzten Wochen. Wir beobachteten die Natur, entdeckten auf Spaziergängen Blumen und Baumblätter und Blüten, deren Namen wir uns einprägten. Am interessantesten war die tägliche Beobachtung unseres Amselnestes im Unterstand. Eine Amsel hatte ihr Nest im Unterstand gebaut und brütete dort vier Eier aus. Nach einigen Wochen sahen wir die hungrigen Schnäbel, die aus dem Nest herausragten und beobachteten, wie die Amsel Futter für ihren Nachwuchs heranschaffte. In Gesprächen beschlossen wir, dass wir Rücksicht auf die Amsel nehmen müssen, denn die Vogelmutter traute sich manchmal nicht zum Nest, wenn es ihr zu laut oder unruhig war. Dass Kinder solche Naturgeschehen hautnah und täglich erleben können ist ein besonderes Erlebnis und sensibilisiert sie für den Umgang mit der Umwelt.
Nun wünschen wir euch schöne Pfingstferien, wir sehen uns wieder am Montag, den 03.06.2013.

Euer Erzieherinnenteam

Rückblick Februar – März 2013

Der Frühlingsanfang hat sich eingestellt – zumindest auf dem Kalender! Es ist noch gar nicht lange her, dass die Kinder mit Begeisterung Iglus, Klettermauern und Schneetiere gebaut haben. Sie gestalteten Eisbilder mit Naturmaterialien, klopften Eisstücke vom Teich und freuten sich übers Schneemann bauen. Außerdem gestalteten wir zwei Gemeinschaftsarbeiten zum Thema „Winter“. Die Kinder zerknüllten weißes Krepppapier zu kleinen Kügelchen und klebten daraus einen Schneemann. Außerdem sollten sie weißes Transparentpapier in Stücke reißen. Diese Tätigkeiten fördern die Feimotorik, beim Reißen von Papier verwendet man den sogenannten Pinzettengriff, der als Vorübung zur Schreibhaltung dient.

Doch die ersten wärmeren Frühlingstage kehren immer wieder mal ein. Die Kinder erfreuen sich an den Sonnenstrahlen, dass sie ohne Handschuhe spielen können, dass wir bereits einige Male draußen Brotzeit gemacht haben und dass sich wieder neue Spielmöglichkeiten auftun. Natürlich wurden schon die ersten Blumen entdeckt; Schneeglöckchen, Leberblümchen und das Scharbockskraut. Zum Erwachen des Frühlings wurde „Das Märchen von der Glocke des Glücks“ erzählt und ein Singspiel wurde im Kreis gespielt („Es schlief ein kleines Glöckchen“). Ein Frühlingslied wurde angestimmt und die Kinder hörten eine Imaginationsgeschichte zum Thema Sonne, Wärme, Wiese, Baum.
Nun steht bald Ostern vor der Tür und wir beschäftigen uns mit diesem Themenbereich. Zum einen geht es um religiöse Inhalte z.B. Die Geschichte der drei Bäume und wir erzählen die Geschichte Jesu. Zum anderen geht es natürlich um den Osterhasen und dazu gibt es ein Fingerspiel, Kreisspiel und Bilderbücher. Ein Hase aus Pappmasche wurde mit den Kindern in einer ausdauernden Bastelaktion geformt und bemalt.
Ein wichtiger Punkt war die Baumfällaktion in „unserem“ Wald. Es kam ein Kletterer, der den Baum hinter dem Bauwagen bestieg und kurz darauf wurde der Baum gefällt. Wir alle sahen vom Sandberg aus zu und spürten die Erschütterung, als der Baum zu Boden fiel. Danke sei an dieser Stelle gesagt an Herrn Klein, den Förster, und an seine Helfer!! Ein Danke auch an Elenore Kräuter, die uns zur Baumfällung, Werbung für die Mutter- Kind -Gruppe und für die Ostereier Suchaktion im Wald jeweils einen Artikel für die Zeitung schreibt.

Wir wünschen euch jetzt schon eine schöne erholsame Osterzeit!!Euer Erzieherinnenteam

Rückblick Januar-Februar 2013

Ein neues Jahr hat begonnen – und wir stecken schon wieder mitten drin im Geschehen!

Beim „Wakistart“ im Januar beschäftigte uns das Thema der Heiligen drei Könige. Es wurde über das Brauchtum der Sternsinger gesprochen, die von Haus zu Haus ziehen. Auch das Räuchern wurde thematisiert, die Erzieherinnen räucherten mit den Kindern die Bauwägen und das Gelände. Im Kreis wurde die Friedenskerze herumgereicht, und es entstand ein Gespräch über das Thema Frieden.
Natürlich bewegt die Kinder auch das Baumfällen in „ihrem Wald“. Sie erleben die Veränderungen hautnah, dass geliebte Plätze und Bäume weichen müssen und gleichzeitig Neues entsteht. Aus den dicken Ästen und Zweigen, die auf der Wiese liegen, ist ein neuer Spielplatz geworden. Die Kinder wippen, balancieren oder schaukeln dort und entwickeln Rollenspiele. Für die grobmotorische Entwicklung (Koordination, Gleichgewicht, Kraftdosierung) ist dies natürlich ein idealer Ort. Und bei den kälteren Temperaturen ist es ein Platz, an dem die Kinder auf vielfältige Weise in Bewegung bleiben.
Die Kinder genießen den Winter in all seinen Facetten. Sie rutschen vom Berg, bauen Schneetiere, finden Tierspuren, und Schneeballschlachten dürfen auch nicht fehlen. Selbst vom regnerischen Wetter blieben die Kinder unbeeindruckt. Sie holten sich Eisplatten vom Teich und bearbeiteten diese mit Hammer und Feile. Auf dem Sandberg entstanden Riesenpfützen; das war ein toller und gefragter Matschspielplatz (… für die Eltern ist es eher anstrengend, die „Dreckspatzen“ mittags so abzuholen… danke für eure guten Nerven).
Zum Thema Winter wurden einige Angebote durchgeführt. Beliebt was das Kreisspiel „Im Garten steht ein Schneemann“, das oft wiederholt wurde. Die Kinder gestalteten eine Klanggeschichte von einem „gutmütigen“ Schneemann, bei Neuschnee erhielten die Kinder Aufträge, verschiedene
Formen im Schnee zu gehen (Kreis, Dreieck, Viereck, Acht), das Bilderbuch von „Mama Muh fährt Schlitten“ wurde vorgelesen, Eisskulpturen aus Eisplatten entstanden usw..
Das Thema Märchen begleitete uns außerdem. Den Anfang machte Donröschen, die Kinder spielten das Donröschenlied gerne und oft im Kreis. Dann wurde das Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ erzählt und dazu gestalteten die Kinder ein Bild. Besonders ausführlich wurde „Der Wolf und die sieben Geißlein“ besprochen.
Nach dem Erzählen entwickelten die Kinder ein Theaterstück, Requisiten kamen hinzu und das Märchen wurde häufig aufgeführt. Gleichzeitig gab es Gespräche über den Wolf (seine Lebensgewohnheiten usw.). Uns war wichtig den Wolf nicht als gefährliches Tier darzustellen und bei den Kinder sollte keine Angst geweckt werden.
Bei allen Themen, die wir mit den Kindern bearbeiten, findet gleichzeitig eine Förderung statt. Wenn die Kinder Geschichten, Märchen nacherzählen, wiedergeben oder neu erfinden, so ist das Sprachförderung auf spielerische Weise (Merkfähigkeit, Wortschatz, Grammatik).
Und dann stand – Helau – der Fasching vor der Tür. Im Vorfeld wurden lustige Geschichten erzählt, Spiele, Lieder und Tänze wurden geübt, bis wir dann am Unsinnigen Donnerstag unseren Waki-Fasching feierten, wo viele maskierten Piraten, Prinzessinen, Feuerwehrmänner, Märchenfiguren und noch mehr zu sehen waren. An dieser Stelle möchten wir uns bei Eleonore Kräuter bedanken, die einen Zeitungsartikel verfasst zu unserem bunten Faschingstreiben.

Vielen Dank.
Euer Erzieherinnenteam

Rückblick Dezember 2012

Weihnachten naht und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Vorweihnachtszeit ist jedes Mal eine besondere Zeit, in der sich Rituale und die Geschichte von der Geburt Jesu wiederholen.

Doch das ist für die Kinder keineswegs langweilig. Vielmehr mögen sie es, Dinge wieder zu erkennen, sich zu erinnern und ihr Wissen zu vertiefen. So beginnt die Vorweihnachtszeit mit einem Spaziergang, bei dem die Zweige für die Adventskränze gesucht werden. Von Kett (Religionspädagoge) wurde eine Meditation und Betrachtung zum Adventkranz durchgeführt. Die Kinder legten mit den Zweigen einen großen Kranz und schmückten diesen. Dazu gab es eine vertiefende Gesprächsrunde zum Advent. Aus den Zweigen wurden dann zwei Kränze gebunden. Jede Gruppe hat einen Adventkranz im Bauwagen, der täglich zur Brotzeit angezündet wird. Es ergeben sich Gespräche über Weihnachten, wie lange es noch dauert, über Nikolaus, dass zu Hause ebenfalls Weihnachtsvorbereitungen stattfinden und Plätzchen gebacken werden usw. Dieses Jahr singen wir das Lied „Am Kranz brennt a Liacht“. Nachdem einige Kinder dieses Lied mit nach Hause nehmen möchten, werden wir es für alle Eltern kopieren.

Unser Tipi wurde schön geschmückt, denn dort ist eine Krippe aufgebaut mit selbst angefertigten Figuren (danke dir Sabine) und auch die Kinder ergänzen die Krippe mit Figuren, die sie von zu Hause mitbringen.

Und dann rückte der 6. Dezember in den Mittelpunkt. Die Kinder gestalteten einen großen Holznikolaus im Unterstand, und jedes Kind malte und klebte seinen eigenen kleinen Nikolaus, den es mit nach Hause nahm. Die Geschichte von der Stadt Myra wurde erzählt, Nikolauslieder wurden gesungen und außerdem wurde oft das Kreisspiel „Der Nikolaus, der Nikolaus, der geht bei uns von Haus zu Haus“ gespielt. Der Höhepunkt war sicherlich der Besuch des Nikolauses im Wald, d.h. die Kinder machten sich auf den Weg, um ihn im Wald zu finden. Der Hl. Nikolaus erzählte von sich, die Kinder sangen ihm Lieder und am Schluss erhielt jedes Kind ein Sackerl. An dieser Stelle möchten wir uns bedanken bei Hr. Heringer als sehr einfühlsamen Nikolaus, bei Frau Schauer aus dem Laufener Naturkostladen, die uns den Inhalt der Nikolaussäckchen geschenkt hat und bei Gerti, die die Sackerl gepackt hat.

In den letzten zwei Wochen wurden und werden besinnliche, winterliche und weihnachtliche Geschichten erzählt, z.B. Tomte Tummetott, Tomte und der Fuchs von Astrid Lindgren, Die Geschichte von Tobias dem Hirten und seinem verlorenen Schaf von Kett, Geschichten über Maria und Josef auf dem Weg nach Betlehem.

Und natürlich haben die Kinder in der letzten Zeit noch fleißig gewerkelt, doch das ist eine Überraschung für die Eltern…

Neben der Weihnachtsstimmung gab es einige praktische Dinge zu erledigen. Danke an Frederik und Viktoria, die die Hütte aufgebaut haben, so dass wir nun wieder einen Platz für das Werkzeug haben. Danke auch für das Reparieren des Spatens von Moritz Familie.

Wir wünschen euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr Gesundheit und alles Gute!! Auf einen guten Start 2013 freuen sich

Eure Erzieherinnen

Sabine, Hanni, Miriam, Gabriele und Brigitte