Rückblick Mai – Juli 2013

Nach unserem Waldkindergartenfest und dem Gestalten der Vater- und Muttertagsgeschenke folgten einige Aktivitäten. Zunächst einmal wanderten wir in den Moos- und Dinowald. Es wurde eine Meditation durchgeführt, die Kinder spürten bewusst, was sie in ihrer Umgebung wahrnahmen (Wärme, Kälte, den Duft der frischen Waldluft, Gegensätze wie weiches Moos, raue Rinde). Sie bauten Hütten aus Naturmaterialien, verzierten die Bäume mit Moos, Zweigen und anderen Dingen.

Während einer anderen Wanderung beim Waldlehrpfad durften die Kinder einen Hochsitz besteigen und von dort die Tiere suchen, die im Wald versteckt waren (Info: Bei dieser Waldlehrstation sind Metalltiere wie Rehe, Maus, Specht und andere in Nähe des Hochsitzes aufgestellt und die Kinder suchen und benennen die jeweiligen Tiere). Außerdem wanderten wir zu einem ehemaligen Brunnen der JVA dort wurde vor über 100 Jahren der Pflanzgarten gegründet.
Ein weiterer Ausflug war der Besuch auf dem Hof der Familie Spitz. Die Kinder bestaunten die kleine Ferkel, entdeckten ein Huhn beim Brüten und suchten die Kühe auf der Weide. Nach einer gemeinsamen Brotzeit hörten sie die Geschichte „Der Besen und das verwelkte Gänseblümchen“. Dabei lagen sie gemütlich im Gras und lauschten gespannt.
Thematisch begleitete uns der Regenwurm. Die Kinder hörten viel Wissenswertes über den Regenwurm, beobachteten ihn im Glas und lernten das Lied „Hört ihr die Regenwürmer husten“.
Nach den Pfingstferien führten wir einige neue Kreisspiele und Lieder ein. Die Kinder lernten die Spiele „Machet auf das Tor, es kommt ein goldn‘er Wagen“, „Taler, Taler du musst wandern“ kennen und hörten das Gedicht von den „Drei Spatzen“ und das Lied vom „Amselchen“.
Neben den neuen Spielen ist es uns wichtig, das besonders die Vorschulkinder in den letzten Wochen die Möglichkeit haben, sich im Kreis Spiele, Lieder oder ähnliches zu wünschen. Hierfür gibt es Gesprächsrunden in denen sie ihre Wünsche formulieren. Die letzten Wochen waren geprägt von einem intensiven Freispiel. Die Kinder arbeiteten mit Lehm und bauten kleine Kunstwerke, töpferten ihren Namen usw..
Seit wir neuen Sand haben, entstehen auf dem „Matschberg“ Flüsse, Teiche, Gruben und noch mehr. Es kommt vor, dass fast die ganze Gruppe auf dem „Matschberg“ tätig ist. Viel Zuspruch fand auch unsere „Zwergenwerkstatt“. Aus Ästen schnitzten die Kinder kleine Zwerge und malten ihnen bunte Zipfelmützen an. Einige Kinder werkelten mehrere Tage und schnitzten ganze Zwergenfamilien. Es war schön zu beobachten, mit welcher Freude und Intensität die Kinder werkten und es ist gut, dass wir ihnen die Zeit einräumten, die sie brauchten. Manche besuchten täglich die Zwergenwerkstatt und genossen es, ausgiebig und vertieft zu arbeiten und zwar so lange, bis dieses Bedürfnis gestillt war und sie sich wieder anderen Aktivitäten zuwandten. Es wurden ebenfalls Zwerge aus Ästen, Stoff und Kork gebastelt um unser Zwergenland zu bevölkern (auf einem Tisch sind große Baumstücke, die wie eine Stadt aussehen und dafür gestalten wir Zubehör.
Sonst waren die letzten Wochen geprägt von besonderen Aktionen. Die Feuerwehr besuchte uns und wir fuhren auf einen Bauernhof auf Fridolfing, wo die Kinder selbst Butter herstellten. Die jeweiligen Themen wurden auch im Kindergarten bearbeitet und vertieft. Es fanden Gespräche und Spiele dazustatt. Außerdem gab es einen Kuscheltiertag, und der „Buchgarten“ in Laufen stellte uns leihweise eine Bücherkiste zur Verfügung, so dass wir viele „gemütliche Lesestunden“ anboten.
Natürlich sind die letzten Wochen für die Vorschulkinder sehr intensiv. „Die schlauen Füchse“ lernen Flechten, Schuhe binden, Uhrzeiten werden besprochen und so manches mehr. Doch vor allen Dingen beschäftigt sie der Schritt ins Schulleben. Sie besuchten bereits die Schule und gestalten nun ihre Wanderstecken, die sie in den nächsten Lebensabschnitt begleiten. Sie erleben einen Abschied und freuen sich auf das Kommende. An dieser Stelle möchten wir den Kindern und Eltern, die uns verlassen werden, ALLES ALLES GUTE WÜNSCHEN für den Schulstart und noch einmal DANKE sagen für die gute Zusammenarbeit.
Nun wünschen wir euch allen noch schöne restliche Kindergartenwochen, entspannende Ferien, einen warmen Sommer und freuen uns auf den Beginn im September.

Euer Erzieherinnenteam

10 jähriges Jubiläum des Waldkindergarten Laufen

Zusammen mit ehemaligen und aktiven Kindern wurde am Samstag das 10 jährige Bestehen des Waldkindergarten Laufens gefeiert. Eltern, Erzieherinnen, Freunde, offizielle der Gemeinden und Ämter hatten Ihre Freude an der Aufführung „Die vier Jahreszeiten“ und dem spontan initiiertem Flöten Duett nebst Waldchor. Salzburger Musiker versetzten die Festwiese in  eine wunderschöne Stimmung. Ein Höhepunkt  war das Aufstellen des Maibaums mit anschließendem Reigentanz.

Es gäbe viel mehr von dem man hier Erzählen könnte. Wenn Du dabei warst schreib doch einen kleinen „Kommentar“ (siehe gaaanz unten…) und berichte was Dir gut gefallen hat oder was wir beim nächsten Fest besser machen können.

Und wenn Dir nichts einfällt frag die Kinder…

 

Rückblick April 2013

Natürlich waren die letzten Wochen geprägt von den Vorbereitungen für unser Fest zum 10-jährigen Bestehen. Am 10. April bekamen wir den Maibaum für unser Fest, der in den darauf folgenden Tagen mit den Kindern „gescheppst“ wurde (d.h. die Rinde wurde abgeschält), die Figuren für den Maibaum wurden neu angemalt und lackiert. Außerdem begannen die inhaltlichen Vorbereitungen. Bayrische Lieder erklangen mit Gitarrenbegleitung und der Tanz um den Maibaum wurde mit viel Spaß eingeübt. Die Kinder lernten das „Jahreszeitenspiel“ kennen, Kostüme wurden genäht (Danke Martina) und es wurde fleißig für die Aufführung geprobt.

Dann war es soweit, der 4. Mai stand vor der Tür, und wir alle feierten ein besonders stimmungsvolles Fest miteinander. Viele Eltern haben durch ihre tatkräftige Mithilfe dazu beigetragen, dass das Fest so gut gelingen konnte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, wir haben ein tolles Fest „auf die Beine gestellt“. Der Zeltbetrieb, die musikalische Gestaltung, die Segnung des Kreuzes, das Maibaumaufstellen – es war ein stimmiger und stimmungsvoller Tag! Es ist beeindruckend, dass wir so viele engagierte Eltern haben, um einen solchen Tag durchzuführen!!
Der Frühling begleitete uns ebenfalls in den letzten Wochen. Wir beobachteten die Natur, entdeckten auf Spaziergängen Blumen und Baumblätter und Blüten, deren Namen wir uns einprägten. Am interessantesten war die tägliche Beobachtung unseres Amselnestes im Unterstand. Eine Amsel hatte ihr Nest im Unterstand gebaut und brütete dort vier Eier aus. Nach einigen Wochen sahen wir die hungrigen Schnäbel, die aus dem Nest herausragten und beobachteten, wie die Amsel Futter für ihren Nachwuchs heranschaffte. In Gesprächen beschlossen wir, dass wir Rücksicht auf die Amsel nehmen müssen, denn die Vogelmutter traute sich manchmal nicht zum Nest, wenn es ihr zu laut oder unruhig war. Dass Kinder solche Naturgeschehen hautnah und täglich erleben können ist ein besonderes Erlebnis und sensibilisiert sie für den Umgang mit der Umwelt.
Nun wünschen wir euch schöne Pfingstferien, wir sehen uns wieder am Montag, den 03.06.2013.

Euer Erzieherinnenteam

Rückblick Februar – März 2013

Der Frühlingsanfang hat sich eingestellt – zumindest auf dem Kalender! Es ist noch gar nicht lange her, dass die Kinder mit Begeisterung Iglus, Klettermauern und Schneetiere gebaut haben. Sie gestalteten Eisbilder mit Naturmaterialien, klopften Eisstücke vom Teich und freuten sich übers Schneemann bauen. Außerdem gestalteten wir zwei Gemeinschaftsarbeiten zum Thema „Winter“. Die Kinder zerknüllten weißes Krepppapier zu kleinen Kügelchen und klebten daraus einen Schneemann. Außerdem sollten sie weißes Transparentpapier in Stücke reißen. Diese Tätigkeiten fördern die Feimotorik, beim Reißen von Papier verwendet man den sogenannten Pinzettengriff, der als Vorübung zur Schreibhaltung dient.

Doch die ersten wärmeren Frühlingstage kehren immer wieder mal ein. Die Kinder erfreuen sich an den Sonnenstrahlen, dass sie ohne Handschuhe spielen können, dass wir bereits einige Male draußen Brotzeit gemacht haben und dass sich wieder neue Spielmöglichkeiten auftun. Natürlich wurden schon die ersten Blumen entdeckt; Schneeglöckchen, Leberblümchen und das Scharbockskraut. Zum Erwachen des Frühlings wurde „Das Märchen von der Glocke des Glücks“ erzählt und ein Singspiel wurde im Kreis gespielt („Es schlief ein kleines Glöckchen“). Ein Frühlingslied wurde angestimmt und die Kinder hörten eine Imaginationsgeschichte zum Thema Sonne, Wärme, Wiese, Baum.
Nun steht bald Ostern vor der Tür und wir beschäftigen uns mit diesem Themenbereich. Zum einen geht es um religiöse Inhalte z.B. Die Geschichte der drei Bäume und wir erzählen die Geschichte Jesu. Zum anderen geht es natürlich um den Osterhasen und dazu gibt es ein Fingerspiel, Kreisspiel und Bilderbücher. Ein Hase aus Pappmasche wurde mit den Kindern in einer ausdauernden Bastelaktion geformt und bemalt.
Ein wichtiger Punkt war die Baumfällaktion in „unserem“ Wald. Es kam ein Kletterer, der den Baum hinter dem Bauwagen bestieg und kurz darauf wurde der Baum gefällt. Wir alle sahen vom Sandberg aus zu und spürten die Erschütterung, als der Baum zu Boden fiel. Danke sei an dieser Stelle gesagt an Herrn Klein, den Förster, und an seine Helfer!! Ein Danke auch an Elenore Kräuter, die uns zur Baumfällung, Werbung für die Mutter- Kind -Gruppe und für die Ostereier Suchaktion im Wald jeweils einen Artikel für die Zeitung schreibt.

Wir wünschen euch jetzt schon eine schöne erholsame Osterzeit!!Euer Erzieherinnenteam

Rückblick Januar-Februar 2013

Ein neues Jahr hat begonnen – und wir stecken schon wieder mitten drin im Geschehen!

Beim „Wakistart“ im Januar beschäftigte uns das Thema der Heiligen drei Könige. Es wurde über das Brauchtum der Sternsinger gesprochen, die von Haus zu Haus ziehen. Auch das Räuchern wurde thematisiert, die Erzieherinnen räucherten mit den Kindern die Bauwägen und das Gelände. Im Kreis wurde die Friedenskerze herumgereicht, und es entstand ein Gespräch über das Thema Frieden.
Natürlich bewegt die Kinder auch das Baumfällen in „ihrem Wald“. Sie erleben die Veränderungen hautnah, dass geliebte Plätze und Bäume weichen müssen und gleichzeitig Neues entsteht. Aus den dicken Ästen und Zweigen, die auf der Wiese liegen, ist ein neuer Spielplatz geworden. Die Kinder wippen, balancieren oder schaukeln dort und entwickeln Rollenspiele. Für die grobmotorische Entwicklung (Koordination, Gleichgewicht, Kraftdosierung) ist dies natürlich ein idealer Ort. Und bei den kälteren Temperaturen ist es ein Platz, an dem die Kinder auf vielfältige Weise in Bewegung bleiben.
Die Kinder genießen den Winter in all seinen Facetten. Sie rutschen vom Berg, bauen Schneetiere, finden Tierspuren, und Schneeballschlachten dürfen auch nicht fehlen. Selbst vom regnerischen Wetter blieben die Kinder unbeeindruckt. Sie holten sich Eisplatten vom Teich und bearbeiteten diese mit Hammer und Feile. Auf dem Sandberg entstanden Riesenpfützen; das war ein toller und gefragter Matschspielplatz (… für die Eltern ist es eher anstrengend, die „Dreckspatzen“ mittags so abzuholen… danke für eure guten Nerven).
Zum Thema Winter wurden einige Angebote durchgeführt. Beliebt was das Kreisspiel „Im Garten steht ein Schneemann“, das oft wiederholt wurde. Die Kinder gestalteten eine Klanggeschichte von einem „gutmütigen“ Schneemann, bei Neuschnee erhielten die Kinder Aufträge, verschiedene
Formen im Schnee zu gehen (Kreis, Dreieck, Viereck, Acht), das Bilderbuch von „Mama Muh fährt Schlitten“ wurde vorgelesen, Eisskulpturen aus Eisplatten entstanden usw..
Das Thema Märchen begleitete uns außerdem. Den Anfang machte Donröschen, die Kinder spielten das Donröschenlied gerne und oft im Kreis. Dann wurde das Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ erzählt und dazu gestalteten die Kinder ein Bild. Besonders ausführlich wurde „Der Wolf und die sieben Geißlein“ besprochen.
Nach dem Erzählen entwickelten die Kinder ein Theaterstück, Requisiten kamen hinzu und das Märchen wurde häufig aufgeführt. Gleichzeitig gab es Gespräche über den Wolf (seine Lebensgewohnheiten usw.). Uns war wichtig den Wolf nicht als gefährliches Tier darzustellen und bei den Kinder sollte keine Angst geweckt werden.
Bei allen Themen, die wir mit den Kindern bearbeiten, findet gleichzeitig eine Förderung statt. Wenn die Kinder Geschichten, Märchen nacherzählen, wiedergeben oder neu erfinden, so ist das Sprachförderung auf spielerische Weise (Merkfähigkeit, Wortschatz, Grammatik).
Und dann stand – Helau – der Fasching vor der Tür. Im Vorfeld wurden lustige Geschichten erzählt, Spiele, Lieder und Tänze wurden geübt, bis wir dann am Unsinnigen Donnerstag unseren Waki-Fasching feierten, wo viele maskierten Piraten, Prinzessinen, Feuerwehrmänner, Märchenfiguren und noch mehr zu sehen waren. An dieser Stelle möchten wir uns bei Eleonore Kräuter bedanken, die einen Zeitungsartikel verfasst zu unserem bunten Faschingstreiben.

Vielen Dank.
Euer Erzieherinnenteam

Rückblick Dezember 2012

Weihnachten naht und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Vorweihnachtszeit ist jedes Mal eine besondere Zeit, in der sich Rituale und die Geschichte von der Geburt Jesu wiederholen.

Doch das ist für die Kinder keineswegs langweilig. Vielmehr mögen sie es, Dinge wieder zu erkennen, sich zu erinnern und ihr Wissen zu vertiefen. So beginnt die Vorweihnachtszeit mit einem Spaziergang, bei dem die Zweige für die Adventskränze gesucht werden. Von Kett (Religionspädagoge) wurde eine Meditation und Betrachtung zum Adventkranz durchgeführt. Die Kinder legten mit den Zweigen einen großen Kranz und schmückten diesen. Dazu gab es eine vertiefende Gesprächsrunde zum Advent. Aus den Zweigen wurden dann zwei Kränze gebunden. Jede Gruppe hat einen Adventkranz im Bauwagen, der täglich zur Brotzeit angezündet wird. Es ergeben sich Gespräche über Weihnachten, wie lange es noch dauert, über Nikolaus, dass zu Hause ebenfalls Weihnachtsvorbereitungen stattfinden und Plätzchen gebacken werden usw. Dieses Jahr singen wir das Lied „Am Kranz brennt a Liacht“. Nachdem einige Kinder dieses Lied mit nach Hause nehmen möchten, werden wir es für alle Eltern kopieren.

Unser Tipi wurde schön geschmückt, denn dort ist eine Krippe aufgebaut mit selbst angefertigten Figuren (danke dir Sabine) und auch die Kinder ergänzen die Krippe mit Figuren, die sie von zu Hause mitbringen.

Und dann rückte der 6. Dezember in den Mittelpunkt. Die Kinder gestalteten einen großen Holznikolaus im Unterstand, und jedes Kind malte und klebte seinen eigenen kleinen Nikolaus, den es mit nach Hause nahm. Die Geschichte von der Stadt Myra wurde erzählt, Nikolauslieder wurden gesungen und außerdem wurde oft das Kreisspiel „Der Nikolaus, der Nikolaus, der geht bei uns von Haus zu Haus“ gespielt. Der Höhepunkt war sicherlich der Besuch des Nikolauses im Wald, d.h. die Kinder machten sich auf den Weg, um ihn im Wald zu finden. Der Hl. Nikolaus erzählte von sich, die Kinder sangen ihm Lieder und am Schluss erhielt jedes Kind ein Sackerl. An dieser Stelle möchten wir uns bedanken bei Hr. Heringer als sehr einfühlsamen Nikolaus, bei Frau Schauer aus dem Laufener Naturkostladen, die uns den Inhalt der Nikolaussäckchen geschenkt hat und bei Gerti, die die Sackerl gepackt hat.

In den letzten zwei Wochen wurden und werden besinnliche, winterliche und weihnachtliche Geschichten erzählt, z.B. Tomte Tummetott, Tomte und der Fuchs von Astrid Lindgren, Die Geschichte von Tobias dem Hirten und seinem verlorenen Schaf von Kett, Geschichten über Maria und Josef auf dem Weg nach Betlehem.

Und natürlich haben die Kinder in der letzten Zeit noch fleißig gewerkelt, doch das ist eine Überraschung für die Eltern…

Neben der Weihnachtsstimmung gab es einige praktische Dinge zu erledigen. Danke an Frederik und Viktoria, die die Hütte aufgebaut haben, so dass wir nun wieder einen Platz für das Werkzeug haben. Danke auch für das Reparieren des Spatens von Moritz Familie.

Wir wünschen euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr Gesundheit und alles Gute!! Auf einen guten Start 2013 freuen sich

Eure Erzieherinnen

Sabine, Hanni, Miriam, Gabriele und Brigitte

Rückblick September-Oktober & Start Kindergartenjahr 2012/2013

Ein neues Kindergartenjahr hat begonnen und mit ihm viele Neuheiten. Zunächst einmal möchten wir die neu hinzugekommenen Kinder herzlich begrüßen. Unsere Gruppe ist dienstags und donnerstags auf die stattliche Zahl von 26 Kindern angewachsen. Dies bringt einige organisatorische Veränderungen mit sich. Bisher begann der Vormittag täglich mit einem Morgenkreis. Das beinhaltete ein immer wiederkehrendes Morgenlied (nach zwei Wochen Liedwechsel), eine Stilleübung (Glocke durchreichen o.ä.), eine Gesprächsrunde, evtl. Überkreuzübungen, Kinder zählen und das Besprechen des Tagesablaufes.

Um den morgendlichen Beginn noch passender zu gestalten, haben wir im Team entschieden, am Dienstag und Donnerstag keinen Morgenkreis mehr durch zu führen, sondern gleich mit dem Freispiel zu beginnen. ( Zu lange Wartezeiten bei 26 Kindern ) An den anderen Tagen bleibt der gewohnte Ablauf mit Morgenkreis bestehen. Die Hauptbezugserzieherinnen für die Zweitageskinder sind Sabine und Hanni.
Natürlich wünschen wir den „alten Hasen“ ebenfalls einen guten Start ins neue Kindergartenjahr. Dieses Jahr haben wir sehr viele Vorschulkinder, die bei uns „schlaue Füchse“ genannt werden und bereits mit zusätzlichem Förderangebot im Einsatz sind.
Der Kindergartenstart liegt bereits einige Wochen zurück. Die neuen Kinder haben sich gut eingelebt und erkunden ihre Umgebung. Dazu gehören neben den bekannten Plätzen wie Wurzelküche, Sandberg, Tipi o.ä. ebenfalls kleine Entdeckungstouren mit den Erzieherinnen in der näheren Umgebung. Der Weg muss nicht weit sein, am Waldesrand gibt es viel zu entdecken und der Märchenplatz ist für viele noch neu. Auch für die „alten Hasen“ gibt es Veränderungen. Die „Kinder-Führungskräfte“ des letzten Jahres sind in der Schule und jede(r) muss ihren/seinen Platz und Rolle neu finden.
Thematisch liegt der Schwerpunkt beim Herbst. Da gibt es viel zu beobachten in der Natur, und aus Naturmaterialien lässt sich sehr viel basteln. Angefangen bei den Wurfkastanien, Hollerketten herstellen, am Maiskolben die Körner abschälen, Nüsse knacken, Sonnenblumenkerne auslesen und essen, Mandalas legen und kleben usw. Nicht zu vergessen die Ernte von Kürbissen, Bohnen, Kresseblüten und Kräuter auf unserem Feld. Und natürlich durfte der „Gemüsesuppentag“ nicht fehlen, an dem die Kinder Gemüse schnippelten, Feuer machten und beim Kochen halfen. Dieser Tag ist jedes Mal wieder ein schönes Erlebnis für Groß und Klein.
Es gibt altbewährte Kreisspiele und Lieder, z.B. Hänschen piep einmal, Kleiner Tanzbär, Mein rechter Platz ist leer, Kleines graues Eselchen, Froschlied… und unser diesjähriges Herbstlied heißt: Reife Früchte bringt der Herbst“. Daneben gibt es Herbstgeschichten, Nacherzählen der Geschichten, Imaginationsübungen (mit geschlossenen Augen stelle ich mir die Reise eines Blattes vor), Gesprächsrunden über den Herbst und einiges mehr.
Nun wünschen wir Euch und Euren Kindern ein gutes Jahr im Wald und
eine positive Zusammenarbeit !!!
Eure Erzieherinnen Gabriele, Sabine, Miriam, Hanni und Brigitte

Rückblick Juni – Juli 2012

Nun sind wir mitten im Sommer angekommen und das Kindergartenjahr ist fast vorbei. Hier noch einmal ein Überblick über die Aktivitäten der
vergangenen Wochen.

Beim freien Spielen ist nach wie vor die Wurzelküche aktuell mit Essen zubereiten, Puppen versorgen usw. Und auch der Sandberg ist sehr gefragt. Vor allem seit wir neuen Sand bekommen haben, herrscht ein reges Treiben beim Tunnel graben und Wasserwege bauen.

Die großen Bauklötze im Unterstand regen die Kinder zu den unterschiedlichsten Rollenspielen an, aus den Klötzen entstehen Lokomotiven, Schreibtische für die Polizei usw. Es war ebenfalls einiges los im Garten, den Eleonore so liebevoll hegt und pflegt. Einmal erntete sie einen Riesenbund großer, leckerer Radieschen, die wir zur Brotzeit verspeisten. Ein andermal durfte jedes Kind einige Zwiebeln mit nach Hause nehmen und zu guter Letzt bekam ein jeder getrocknete Pfefferminze zum Tee kochen.

Danke Eleonore, für die Zeit und Energie und dafür, dass die Kinder so einen lebendigen Garten erleben dürfen. Die Kinder gärtnerten dann auch
selbst und gestalteten sich kleine Gärtlein hinter der Wurzelküche. Bohnen und Co gedeihten prächtig, verschwanden aber auf unerklärliche
Art und Weise…. bis wir die Mauselöcher entdeckten und wussten, wer sich die zarten Pflänzchen schmecken ließ…

Ein Höhepunkt war sicherlich der Besuch beim Imker. Im Vorfeld erfuhren die Kinder viel über das Leben der Bienen durch verschiedene
Bücher, und sie waren sehr interessiert und konzentriert dabei! Während des Imkerbesuches konnten die Kinder die Bienen in einer Wabe
beobachten und sogar die Königin herausfinden. Am Bienenwachs wurde gerochen und jedes Kind durfte mal Honig schlecken. Für die Kinder war
außerdem das Zug fahren ein Erlebnis.

Natürlich war ein weiterer wichtiger Punkt unser Sommerfest. Die Kinder lernten das Lied „Beim Sommerfest auf der Wiese“, begleitet von
Instrumenten. Zur Vorbereitung gehörte auch das Anmalen der weißen Tassen, dabei unterstützte uns tatkräftig Anne, die eine Woche bei uns
Praktikum machte – danke. Es war ein schönes Sommerfest, jedoch seeeehr heiß! Ein DANKE an alle Helfer und Helferinnen und an Gerti
für`s Organisieren.

Dann hatten wir in der letzten Zeit öfter Besuch von anderen Einrichtungen, eine Mutter – Kind – Gruppe aus Laufen, der Kindergarten
Saaldorf mit 40 Kindern und der Kath. Kindergarten Laufen besuchten uns und der Städt. Kindertag Laufen hat 1x monatlich Waldtag. Wir
freuen uns, dass sich andere Einrichtungen für unsere Arbeit interessieren und wünschen uns gute Kontakte.

Es sind noch viele weitere Dinge bei uns passiert, die hier nicht alle aufgezählt werden können, noch einige Beispiele folgen. Ein großes Mandala aus Naturmaterial wurde im Wald gelegt, Tierbeobachtungen fanden statt, die Kinder erhielten einen „Kinderpass“; dort malte ein jeder sich selbst, Augenfarbe und Größe wurden eingetragen, einige Kinder schnitzten sich ein Messer aus Holz und fertigten sich eine Ledertasche dazu an usw. Und sicherlich war für die Vorschulkinder der Wanderstecken wichtig, den sie beim Abschlussfest erhielten. Dieser soll sie auf dem Weg in die neue Lebensphase begleiten. Wir wünschen euch einen guten Start in der Schule!!

Wir möchten uns auch noch einmal bedanken für die Aufmerksamkeiten und Geschenke, die ihr uns habt zukommen lassen, auch für die gute
Zusammenarbeit sagen wir DANKE.

Und nun wünschen wir euch allen schöne Ferien – wir sehen uns wieder
am Mittwoch, 12.9.12. – und das in neuen Räumlichkeiten!!!!
Alles Gute und eine erholsame Zeit wünschen euch Brigitte, Sabine, Miriam und Gabriele

Rückblick April-Mai 2012

Nun sind wir mitten im Frühling angekommen, genießen die Wärme, das Vogelgezwitscher – und natürlich das Quaken der Frösche am Teich.

Nach den Osterferien war ein Schwerpunkt das Kennenlernen und Benennen von Blütenpflanzen. Wir suchten gemeinsam oder in Kleingruppen Pflanzen, breiteten sie auf einem Tuch aus, betrachteten sie, erkannten besondere Merkmale und nannten den dazugehörigen Namen. Vertieft wurde das Ganze durch ein „Blumenmemory“; die Kinder suchten zwei gleiche Pflanzen und nannten den Namen. Außerdem wurde
der Pflanzenname in Silben geklatscht und wir hörten bewusst auf die Anfangsbuchstaben. Die Kinder lernten Gundermann, Günsel, Farn, Ehrenpreis, Echtes Lungenkraut, Goldnessel und so manches mehr kennen.

In unserer Hütte hatte sich ein Mäuschen bequem eingerichtet. Es knabberte an Wolle, einer Jacke, brauchte Sägespäne und einiges mehr, um sich häuslich niederzulassen. Natürlich hinterließ die Maus ihre Spuren….., so dass wir die Hütte ausräumten, ein Lagerfeuer machten und manche Dinge verbrannten (Kartons, Sägespäne, Zeitungen usw. ).

Bei einer Bilderbuchbetrachtung erfuhren wir Vieles über das Leben der Mäuse. Wusstet ihr z.B. dass Mäuse 6x jährlich 3-10 Junge bekommen, die nach wenigen Wochen ausgewachsen sind und die dann auch wieder Junge bekommen und die dann ebenfalls wieder und und…… Zur Zeit sind die Kinder wieder sehr aktiv am Matschberg, sie graben Tunnel, bauen Flüsse und Seen, die sie dann mit Wasser befüllen. Wir haben neuen Sand bekommen, der einen starken Anreiz auf sie ausübt.

Es ist schön zu sehen, wie die Kinder wirklich miteinander spielen und gestalten. Viel gebaut und konstruiert wird auch im Unterstand; wir haben eine Menge großer Holzklötze bekommen, die die Kinder zu Fahrzeugen, Thron oder anderem umgestalten. Und die Wurzelküche ist nach wie vor angesagt, dort wird gekocht und leckere Speisen werden kreiert. Seit kurzem haben wir einen selbst gebauten Webrahmen, jedes Kind darf daran mitweben und so entsteht eine Gruppenarbeit. Außerdem haben wir einen kleinen „Garten im Topf“, wo wir das Wachsen der Kresse und anderer Pflanzen beobachten können. Und dann gibt`s ja noch den „großen“ Garten (da kümmert sich Eleonore), wo schon die ersten Radieschen geerntet wurden! An dieser Stelle möchten wir allen Danke sagen ,die uns unterstützen mit ihrer Zeit, ihren Ideen und die einfach zupacken!! Ach ja, und es wurde ja auch fleißig gebastelt und
Gedicht gelernt zum Mutter- und Vatertag.

Beim momentanen Thema geht es um „Fühlen und Gefühle“. Angefangen haben wir mit dem Tasten und Fühlen. Die Kinder erspürten mit geschlossenen Augen verschiedene Gegenstände (Zapfen, Stein, Moos…), beschrieben das Gefühlte (weich, rauh, spitz, rund…) und sagten, ob es für sie angenehm oder unangenehm ist. Wir gestalteten eine „Fühlstraße“; verschiedene Gegenstände wurden auf ein Brett geklebt. Außerdem gab es eine „Wettermassage“; die Kinder sitzen im Kreis mit Blick auf den Rücken des Vordermannes, nehmen die Hände und tröpfeln leicht auf den Rücken des Vorderen, dann stärker usw. Es gab ebenfalls eine Partnerübung, in der ein Kind jeweils die Handinnenfläche eines
anderen Kindes streichelte. Verbunden wurde das Fühlen mit den Gefühlen (was empfinde ich als
angenehm/unangenehm). Gefühle wurden pantomimisch zum Ausdruck gebracht (wie schaue ich fröhlich, wütend …wie geht es mir mit diesem Gefühl). Weiterführend ging es um Situationen, die negative Gefühle auslösen und in denen die Kinder NEIN sagen sollen (ein Verwandter will dem Kind ein Bussi geben und das Kind mag nicht, ein Fremder spricht Kind an und will es mitnehmen). Wir vermittelten den Kindern, dass es wichtig ist, dass sie auf ihr Gefühl hören und Nein sagen in unangenehmen Situationen. In diesem Zusammenhang machten wir eine Partnerübung ; ein Kind geht auf das andere zu, dieses ruft: „Stop, lassen Sie mich in Ruhe“.

Wir wollen mit unseren Gesprächen , Rollenspielen, Büchern und mehr die Kinder sensibilisieren für die Gefahren, die ihnen begegnen können und ihnen Verhaltensregeln mit auf den Weg geben (nicht mit jemand Fremdem mitgehen, auch wenn er mir etwas Verlockendes verspricht, laut rufen). Wir erklärten den Kindern, dass sie den Eltern oder einer anderen Vertrauensperson erzählen sollen, wenn etwas unangenehm war oder es ein „schlechtes“ Geheimnis gibt. Natürlich ist es wichtig und notwendig, dass zu Hause über dieses Thema ebenfalls gesprochen wird.

Für uns ist es einerseits verpflichtend, diese Inhalte zu vermitteln, doch noch wichtiger ist es uns, die Kinder zu stärken (ohne ihnen Angst zu machen). Bei Fragen oder Unsicherheiten könnt ihr jederzeit auf uns zukommen.

Zum Schluss noch eine Bitte: Wir brauchen für das Sommerfest viele, viele, viele Schneckenhäuser; wenn ihr welche findet, freuen wir uns, wenn ihr sie mitbringt. Und nun wünschen wir euch schöne Ferien und sehen uns wieder am 11.06.12 zur gewohnten Zeit, doch am neuen Platz!!!

Eure Erzieherinnen Brigitte, Miriam, Sabine und Gabriele