Rückblick Dezember 2012

Weihnachten naht und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Vorweihnachtszeit ist jedes Mal eine besondere Zeit, in der sich Rituale und die Geschichte von der Geburt Jesu wiederholen.

Doch das ist für die Kinder keineswegs langweilig. Vielmehr mögen sie es, Dinge wieder zu erkennen, sich zu erinnern und ihr Wissen zu vertiefen. So beginnt die Vorweihnachtszeit mit einem Spaziergang, bei dem die Zweige für die Adventskränze gesucht werden. Von Kett (Religionspädagoge) wurde eine Meditation und Betrachtung zum Adventkranz durchgeführt. Die Kinder legten mit den Zweigen einen großen Kranz und schmückten diesen. Dazu gab es eine vertiefende Gesprächsrunde zum Advent. Aus den Zweigen wurden dann zwei Kränze gebunden. Jede Gruppe hat einen Adventkranz im Bauwagen, der täglich zur Brotzeit angezündet wird. Es ergeben sich Gespräche über Weihnachten, wie lange es noch dauert, über Nikolaus, dass zu Hause ebenfalls Weihnachtsvorbereitungen stattfinden und Plätzchen gebacken werden usw. Dieses Jahr singen wir das Lied „Am Kranz brennt a Liacht“. Nachdem einige Kinder dieses Lied mit nach Hause nehmen möchten, werden wir es für alle Eltern kopieren.

Unser Tipi wurde schön geschmückt, denn dort ist eine Krippe aufgebaut mit selbst angefertigten Figuren (danke dir Sabine) und auch die Kinder ergänzen die Krippe mit Figuren, die sie von zu Hause mitbringen.

Und dann rückte der 6. Dezember in den Mittelpunkt. Die Kinder gestalteten einen großen Holznikolaus im Unterstand, und jedes Kind malte und klebte seinen eigenen kleinen Nikolaus, den es mit nach Hause nahm. Die Geschichte von der Stadt Myra wurde erzählt, Nikolauslieder wurden gesungen und außerdem wurde oft das Kreisspiel „Der Nikolaus, der Nikolaus, der geht bei uns von Haus zu Haus“ gespielt. Der Höhepunkt war sicherlich der Besuch des Nikolauses im Wald, d.h. die Kinder machten sich auf den Weg, um ihn im Wald zu finden. Der Hl. Nikolaus erzählte von sich, die Kinder sangen ihm Lieder und am Schluss erhielt jedes Kind ein Sackerl. An dieser Stelle möchten wir uns bedanken bei Hr. Heringer als sehr einfühlsamen Nikolaus, bei Frau Schauer aus dem Laufener Naturkostladen, die uns den Inhalt der Nikolaussäckchen geschenkt hat und bei Gerti, die die Sackerl gepackt hat.

In den letzten zwei Wochen wurden und werden besinnliche, winterliche und weihnachtliche Geschichten erzählt, z.B. Tomte Tummetott, Tomte und der Fuchs von Astrid Lindgren, Die Geschichte von Tobias dem Hirten und seinem verlorenen Schaf von Kett, Geschichten über Maria und Josef auf dem Weg nach Betlehem.

Und natürlich haben die Kinder in der letzten Zeit noch fleißig gewerkelt, doch das ist eine Überraschung für die Eltern…

Neben der Weihnachtsstimmung gab es einige praktische Dinge zu erledigen. Danke an Frederik und Viktoria, die die Hütte aufgebaut haben, so dass wir nun wieder einen Platz für das Werkzeug haben. Danke auch für das Reparieren des Spatens von Moritz Familie.

Wir wünschen euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr Gesundheit und alles Gute!! Auf einen guten Start 2013 freuen sich

Eure Erzieherinnen

Sabine, Hanni, Miriam, Gabriele und Brigitte

Rückblick September-Oktober & Start Kindergartenjahr 2012/2013

Ein neues Kindergartenjahr hat begonnen und mit ihm viele Neuheiten. Zunächst einmal möchten wir die neu hinzugekommenen Kinder herzlich begrüßen. Unsere Gruppe ist dienstags und donnerstags auf die stattliche Zahl von 26 Kindern angewachsen. Dies bringt einige organisatorische Veränderungen mit sich. Bisher begann der Vormittag täglich mit einem Morgenkreis. Das beinhaltete ein immer wiederkehrendes Morgenlied (nach zwei Wochen Liedwechsel), eine Stilleübung (Glocke durchreichen o.ä.), eine Gesprächsrunde, evtl. Überkreuzübungen, Kinder zählen und das Besprechen des Tagesablaufes.

Um den morgendlichen Beginn noch passender zu gestalten, haben wir im Team entschieden, am Dienstag und Donnerstag keinen Morgenkreis mehr durch zu führen, sondern gleich mit dem Freispiel zu beginnen. ( Zu lange Wartezeiten bei 26 Kindern ) An den anderen Tagen bleibt der gewohnte Ablauf mit Morgenkreis bestehen. Die Hauptbezugserzieherinnen für die Zweitageskinder sind Sabine und Hanni.
Natürlich wünschen wir den „alten Hasen“ ebenfalls einen guten Start ins neue Kindergartenjahr. Dieses Jahr haben wir sehr viele Vorschulkinder, die bei uns „schlaue Füchse“ genannt werden und bereits mit zusätzlichem Förderangebot im Einsatz sind.
Der Kindergartenstart liegt bereits einige Wochen zurück. Die neuen Kinder haben sich gut eingelebt und erkunden ihre Umgebung. Dazu gehören neben den bekannten Plätzen wie Wurzelküche, Sandberg, Tipi o.ä. ebenfalls kleine Entdeckungstouren mit den Erzieherinnen in der näheren Umgebung. Der Weg muss nicht weit sein, am Waldesrand gibt es viel zu entdecken und der Märchenplatz ist für viele noch neu. Auch für die „alten Hasen“ gibt es Veränderungen. Die „Kinder-Führungskräfte“ des letzten Jahres sind in der Schule und jede(r) muss ihren/seinen Platz und Rolle neu finden.
Thematisch liegt der Schwerpunkt beim Herbst. Da gibt es viel zu beobachten in der Natur, und aus Naturmaterialien lässt sich sehr viel basteln. Angefangen bei den Wurfkastanien, Hollerketten herstellen, am Maiskolben die Körner abschälen, Nüsse knacken, Sonnenblumenkerne auslesen und essen, Mandalas legen und kleben usw. Nicht zu vergessen die Ernte von Kürbissen, Bohnen, Kresseblüten und Kräuter auf unserem Feld. Und natürlich durfte der „Gemüsesuppentag“ nicht fehlen, an dem die Kinder Gemüse schnippelten, Feuer machten und beim Kochen halfen. Dieser Tag ist jedes Mal wieder ein schönes Erlebnis für Groß und Klein.
Es gibt altbewährte Kreisspiele und Lieder, z.B. Hänschen piep einmal, Kleiner Tanzbär, Mein rechter Platz ist leer, Kleines graues Eselchen, Froschlied… und unser diesjähriges Herbstlied heißt: Reife Früchte bringt der Herbst“. Daneben gibt es Herbstgeschichten, Nacherzählen der Geschichten, Imaginationsübungen (mit geschlossenen Augen stelle ich mir die Reise eines Blattes vor), Gesprächsrunden über den Herbst und einiges mehr.
Nun wünschen wir Euch und Euren Kindern ein gutes Jahr im Wald und
eine positive Zusammenarbeit !!!
Eure Erzieherinnen Gabriele, Sabine, Miriam, Hanni und Brigitte

Rückblick Juni – Juli 2012

Nun sind wir mitten im Sommer angekommen und das Kindergartenjahr ist fast vorbei. Hier noch einmal ein Überblick über die Aktivitäten der
vergangenen Wochen.

Beim freien Spielen ist nach wie vor die Wurzelküche aktuell mit Essen zubereiten, Puppen versorgen usw. Und auch der Sandberg ist sehr gefragt. Vor allem seit wir neuen Sand bekommen haben, herrscht ein reges Treiben beim Tunnel graben und Wasserwege bauen.

Die großen Bauklötze im Unterstand regen die Kinder zu den unterschiedlichsten Rollenspielen an, aus den Klötzen entstehen Lokomotiven, Schreibtische für die Polizei usw. Es war ebenfalls einiges los im Garten, den Eleonore so liebevoll hegt und pflegt. Einmal erntete sie einen Riesenbund großer, leckerer Radieschen, die wir zur Brotzeit verspeisten. Ein andermal durfte jedes Kind einige Zwiebeln mit nach Hause nehmen und zu guter Letzt bekam ein jeder getrocknete Pfefferminze zum Tee kochen.

Danke Eleonore, für die Zeit und Energie und dafür, dass die Kinder so einen lebendigen Garten erleben dürfen. Die Kinder gärtnerten dann auch
selbst und gestalteten sich kleine Gärtlein hinter der Wurzelküche. Bohnen und Co gedeihten prächtig, verschwanden aber auf unerklärliche
Art und Weise…. bis wir die Mauselöcher entdeckten und wussten, wer sich die zarten Pflänzchen schmecken ließ…

Ein Höhepunkt war sicherlich der Besuch beim Imker. Im Vorfeld erfuhren die Kinder viel über das Leben der Bienen durch verschiedene
Bücher, und sie waren sehr interessiert und konzentriert dabei! Während des Imkerbesuches konnten die Kinder die Bienen in einer Wabe
beobachten und sogar die Königin herausfinden. Am Bienenwachs wurde gerochen und jedes Kind durfte mal Honig schlecken. Für die Kinder war
außerdem das Zug fahren ein Erlebnis.

Natürlich war ein weiterer wichtiger Punkt unser Sommerfest. Die Kinder lernten das Lied „Beim Sommerfest auf der Wiese“, begleitet von
Instrumenten. Zur Vorbereitung gehörte auch das Anmalen der weißen Tassen, dabei unterstützte uns tatkräftig Anne, die eine Woche bei uns
Praktikum machte – danke. Es war ein schönes Sommerfest, jedoch seeeehr heiß! Ein DANKE an alle Helfer und Helferinnen und an Gerti
für`s Organisieren.

Dann hatten wir in der letzten Zeit öfter Besuch von anderen Einrichtungen, eine Mutter – Kind – Gruppe aus Laufen, der Kindergarten
Saaldorf mit 40 Kindern und der Kath. Kindergarten Laufen besuchten uns und der Städt. Kindertag Laufen hat 1x monatlich Waldtag. Wir
freuen uns, dass sich andere Einrichtungen für unsere Arbeit interessieren und wünschen uns gute Kontakte.

Es sind noch viele weitere Dinge bei uns passiert, die hier nicht alle aufgezählt werden können, noch einige Beispiele folgen. Ein großes Mandala aus Naturmaterial wurde im Wald gelegt, Tierbeobachtungen fanden statt, die Kinder erhielten einen „Kinderpass“; dort malte ein jeder sich selbst, Augenfarbe und Größe wurden eingetragen, einige Kinder schnitzten sich ein Messer aus Holz und fertigten sich eine Ledertasche dazu an usw. Und sicherlich war für die Vorschulkinder der Wanderstecken wichtig, den sie beim Abschlussfest erhielten. Dieser soll sie auf dem Weg in die neue Lebensphase begleiten. Wir wünschen euch einen guten Start in der Schule!!

Wir möchten uns auch noch einmal bedanken für die Aufmerksamkeiten und Geschenke, die ihr uns habt zukommen lassen, auch für die gute
Zusammenarbeit sagen wir DANKE.

Und nun wünschen wir euch allen schöne Ferien – wir sehen uns wieder
am Mittwoch, 12.9.12. – und das in neuen Räumlichkeiten!!!!
Alles Gute und eine erholsame Zeit wünschen euch Brigitte, Sabine, Miriam und Gabriele

Rückblick April-Mai 2012

Nun sind wir mitten im Frühling angekommen, genießen die Wärme, das Vogelgezwitscher – und natürlich das Quaken der Frösche am Teich.

Nach den Osterferien war ein Schwerpunkt das Kennenlernen und Benennen von Blütenpflanzen. Wir suchten gemeinsam oder in Kleingruppen Pflanzen, breiteten sie auf einem Tuch aus, betrachteten sie, erkannten besondere Merkmale und nannten den dazugehörigen Namen. Vertieft wurde das Ganze durch ein „Blumenmemory“; die Kinder suchten zwei gleiche Pflanzen und nannten den Namen. Außerdem wurde
der Pflanzenname in Silben geklatscht und wir hörten bewusst auf die Anfangsbuchstaben. Die Kinder lernten Gundermann, Günsel, Farn, Ehrenpreis, Echtes Lungenkraut, Goldnessel und so manches mehr kennen.

In unserer Hütte hatte sich ein Mäuschen bequem eingerichtet. Es knabberte an Wolle, einer Jacke, brauchte Sägespäne und einiges mehr, um sich häuslich niederzulassen. Natürlich hinterließ die Maus ihre Spuren….., so dass wir die Hütte ausräumten, ein Lagerfeuer machten und manche Dinge verbrannten (Kartons, Sägespäne, Zeitungen usw. ).

Bei einer Bilderbuchbetrachtung erfuhren wir Vieles über das Leben der Mäuse. Wusstet ihr z.B. dass Mäuse 6x jährlich 3-10 Junge bekommen, die nach wenigen Wochen ausgewachsen sind und die dann auch wieder Junge bekommen und die dann ebenfalls wieder und und…… Zur Zeit sind die Kinder wieder sehr aktiv am Matschberg, sie graben Tunnel, bauen Flüsse und Seen, die sie dann mit Wasser befüllen. Wir haben neuen Sand bekommen, der einen starken Anreiz auf sie ausübt.

Es ist schön zu sehen, wie die Kinder wirklich miteinander spielen und gestalten. Viel gebaut und konstruiert wird auch im Unterstand; wir haben eine Menge großer Holzklötze bekommen, die die Kinder zu Fahrzeugen, Thron oder anderem umgestalten. Und die Wurzelküche ist nach wie vor angesagt, dort wird gekocht und leckere Speisen werden kreiert. Seit kurzem haben wir einen selbst gebauten Webrahmen, jedes Kind darf daran mitweben und so entsteht eine Gruppenarbeit. Außerdem haben wir einen kleinen „Garten im Topf“, wo wir das Wachsen der Kresse und anderer Pflanzen beobachten können. Und dann gibt`s ja noch den „großen“ Garten (da kümmert sich Eleonore), wo schon die ersten Radieschen geerntet wurden! An dieser Stelle möchten wir allen Danke sagen ,die uns unterstützen mit ihrer Zeit, ihren Ideen und die einfach zupacken!! Ach ja, und es wurde ja auch fleißig gebastelt und
Gedicht gelernt zum Mutter- und Vatertag.

Beim momentanen Thema geht es um „Fühlen und Gefühle“. Angefangen haben wir mit dem Tasten und Fühlen. Die Kinder erspürten mit geschlossenen Augen verschiedene Gegenstände (Zapfen, Stein, Moos…), beschrieben das Gefühlte (weich, rauh, spitz, rund…) und sagten, ob es für sie angenehm oder unangenehm ist. Wir gestalteten eine „Fühlstraße“; verschiedene Gegenstände wurden auf ein Brett geklebt. Außerdem gab es eine „Wettermassage“; die Kinder sitzen im Kreis mit Blick auf den Rücken des Vordermannes, nehmen die Hände und tröpfeln leicht auf den Rücken des Vorderen, dann stärker usw. Es gab ebenfalls eine Partnerübung, in der ein Kind jeweils die Handinnenfläche eines
anderen Kindes streichelte. Verbunden wurde das Fühlen mit den Gefühlen (was empfinde ich als
angenehm/unangenehm). Gefühle wurden pantomimisch zum Ausdruck gebracht (wie schaue ich fröhlich, wütend …wie geht es mir mit diesem Gefühl). Weiterführend ging es um Situationen, die negative Gefühle auslösen und in denen die Kinder NEIN sagen sollen (ein Verwandter will dem Kind ein Bussi geben und das Kind mag nicht, ein Fremder spricht Kind an und will es mitnehmen). Wir vermittelten den Kindern, dass es wichtig ist, dass sie auf ihr Gefühl hören und Nein sagen in unangenehmen Situationen. In diesem Zusammenhang machten wir eine Partnerübung ; ein Kind geht auf das andere zu, dieses ruft: „Stop, lassen Sie mich in Ruhe“.

Wir wollen mit unseren Gesprächen , Rollenspielen, Büchern und mehr die Kinder sensibilisieren für die Gefahren, die ihnen begegnen können und ihnen Verhaltensregeln mit auf den Weg geben (nicht mit jemand Fremdem mitgehen, auch wenn er mir etwas Verlockendes verspricht, laut rufen). Wir erklärten den Kindern, dass sie den Eltern oder einer anderen Vertrauensperson erzählen sollen, wenn etwas unangenehm war oder es ein „schlechtes“ Geheimnis gibt. Natürlich ist es wichtig und notwendig, dass zu Hause über dieses Thema ebenfalls gesprochen wird.

Für uns ist es einerseits verpflichtend, diese Inhalte zu vermitteln, doch noch wichtiger ist es uns, die Kinder zu stärken (ohne ihnen Angst zu machen). Bei Fragen oder Unsicherheiten könnt ihr jederzeit auf uns zukommen.

Zum Schluss noch eine Bitte: Wir brauchen für das Sommerfest viele, viele, viele Schneckenhäuser; wenn ihr welche findet, freuen wir uns, wenn ihr sie mitbringt. Und nun wünschen wir euch schöne Ferien und sehen uns wieder am 11.06.12 zur gewohnten Zeit, doch am neuen Platz!!!

Eure Erzieherinnen Brigitte, Miriam, Sabine und Gabriele

Rückblick Februar – Ostern 2012

Kaum vorstellbar, dass wir Mitte Februar noch Temperaturen um die –15° C hatten – und jetzt freuen wir uns über den Einzug des Frühlings. Im Wald haben wir die ersten Frühlingsboten entdeckt, Schneeglöckchen, Leberblümchen, Huflattich u.a. bringen bunte Farben, die Vögel zwitschern und wir alle genießen die wärmenden Sonnenstrahlen.

Nach dem Faschingsfest, das wir alle verkleidet mit Lagerfeuer, Spielen und Tänzen feierten, wandten wir uns verstärkt dem Thema „Frühling“ zu. Nachdem die Kinder im Wald die ersten Schneeglöckchen entdeckt hatten, führten wir Einiges zum Thema Frühling“ durch:

 

  • Lied/Kreisspiel: Es schlief ein kleines Glöckchen halb unterm Schnee versteckt
  • Lied: Ich lieb den Frühling
  • Imaginationsübung: Die Schneeglöckchenzwiebeln in Mutter Erde
  • Geschichte: Die Geschichte von der Glocke
  • Lied: Unterm Dach juchhe
  • Fingerspiel: Der kleine Spatz
  • Bestimmungsbücher: Vögel unserer Heimat betrachten
  • Basteln: Vogelnestchen

 

Durch den Beginn des Frühlings haben sich natürlich auch die Spielinhalte wieder gewandelt. Das Keschern am Teich ist momentan sehr wichtig. Die Kinder entdecken die ersten Wassertiere und wir benennen sie und nehmen dazu Bestimmungsbücher zur Hilfe. Sogar den ersten Froschlaich entdeckten
wir im Teich. Dieser wurde behutsam mit einem Eimer „eingefangen“, die Kinder betrachteten ihn und wir suchten eine ruhige Stelle, wo wir den Froschlaich wieder „aussetzten“, damit sich ungestört die Kaulquappen entwickeln können.

Das Spielen am Matschberg ist ebenfalls sehr angesagt. Die Kinder graben, bauen Wasserläufe und holen sich dazu Wasser vom Teich. Z.Zt. ist der Sand noch sehr nass und dadurch fest, so dass er gute „Baueigenschaften“ aufweist.

Ebenfalls beliebt ist die Wurzelküche, in der geschnippelt und gekocht wird. Es ist schön zu beobachten, dass die 2-Tageskinder im Kindergarten „innerlich“ angekommen sind, die Abläufe sicher kennen, sich aktiv am Geschehen beteiligen und in die Gruppe integriert sind.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Bereich „Formen“. Die Kinder lernten den Kreis, das Dreieck und das Viereck kennen. Auf verschiedene Weise wurden die Formen thematisiert: mit Seilen große Formen legen, Formen in den Sand zeichnen, in der Natur Gegenstände suchen und diese den jeweiligen Formen
zuordnen, aus Lehm die genannten Formen gestalten und mit Perlen verzieren.

Die schlauen Füchse (Vorschulkinder) bauten ein Nagelbrett und spannten mit Gummis die verschiedenen Formen. Auffallend war, dass die Kinder durch die Auseinandersetzung mit dem Thema „Formen“ sensibel wurden in ihrer Wahrnehmung und ihnen verstärkt auffiel, welche Formen sie umgeben, z.B. „das Buch ist ein Viereck“.

Jetzt nähern wir uns dem Osterfest und thematisieren natürlich die Bräuche der Osterzeit. Es fand eine Gesprächsrunde statt zum Thema „Hahn, Henne, Küken, Ei“ statt, es wurde der Unterschied zwischen Hase und Kaninchen besprochen, die Kinder berichteten vom Osterhasen und wir gestalteten Ostereier. Religiöse Aspekt wurden ebenfalls angesprochen, dazu erzählten wir die Geschichte „Von
den drei Bäumen“.

Wir wünschen euch allen ein frohes Osterfest und schöne Ferien!!
Eure Erzieherinnen Brigitte, Miriam Sabine und Gabriele