Alle Beiträge von Jakob Huber

Waki-Rückblick Mitte Februar – März 2018

Bald nach dem Fasching hielt der Winter noch einmal so richtig Einzug bei uns .Eis, Schnee und Minusgrade bestimmten den Waldkindergartenalltag. Wir entdeckten Tierspuren, rutschten auf dem Eis oder auf dem Sandberg und rollten Schneekugeln. An den kalten Tagen unternahmen wir Wanderungen und anschließend hielten wir uns im geheizten Bauwagen bei Brotzeit, Geschichten und Rätseln auf.

Doch so allmählich tauchten die ersten Frühlingsboten auf. Im Wald entdeckten wir das Schneeglöckchen, die Leberblümchen und das Milzkraut. Während einer Wanderung besuchten wir unsere Bäume, nahmen Zweige mit, bestimmten die Zweige und ordneten die passenden Blätter dazu. Außerdem klatschten wir die Silben der bestimmten Bäume.  Wir sangen von unserem Jahreszeitenlied die Strophen „Ich lieb den Winter“ und „Ich lieb den Frühling“.

Auf unserer Wiese sind viele Maulwurfshügel und so lernten wir Einiges über den Maulwurf kennen (Tunnelsystem, seine Nahrung, Lebensweise). Dazu betrachteten wir ein Sachbilderbuch und zur Vertiefung malten die Kinder ein Bild zu diesem Thema.

Die Kinder warteten mit Spannung darauf, dass der Teich gesäubert wurde. Dazu kam ein Amphibienfahrzeug, das im Teich sowohl fahren als auch schwimmen konnte. An zwei Vormittagen wurde das Schilf in Ufernähe entfernt, die Kinder beobachteten aufgeregt das  Arbeiten und freuten sich, als sie sich einmal auf das Fahrzeug setzen durften.

Seit März besuchen die jüngeren Kinder den Waldkindergarten nun an vier Vormittagen in der Woche. Sie sind inzwischen „angekommen“ und durch die häufigere Anwesenheit erleben die Kinder lückenlosere Abläufe und können engere Kontakte aufbauen.

Und schon zeitig in diesem Jahr begannen die Ostervorbereitungen. An einem trockenen Tag zogen wir mit dem Bollerwagen los und suchten Moos für die Osternester. Jedes Kind schmückte sein Nest mit Moos und dekorierte es mit (Palm-)kätzchen.  Außerdem bemalten die Kinder mitgebrachte, ausgeblasene Eier mit Wasserfarben und betropften diese mit Wachs. Mit Birkenzweigen verziert,  entstand so ein Osterschmuck. In der Osterwerkstatt schnitzten einige Kinder aus Astgabeln Osterhasen und verzierten sie mit Wolle. Natürlich durfte auch das Lied  „Osterhas, Osterhas, sitzt im grünen Gras“ nicht fehlen. Neben den „Osterhasenbräuchen“ beschäftigte uns ebenfalls die religiöse Bedeutung der Kar- und Osterzeit. Die Kinder hörten die Geschichte vom Palmsonntag und legten den Einzug Jesu mit Tüchern und anderen Materialien. Ebenso wurde die Karwoche thematisiert mit der Auferstehung an Ostern.  Ein Höhepunkt für die Kinder war natürlich die Osternestsuche im Wald. Das Wetter war uns wohlgesonnen, so dass die Osternester im Wald versteckt waren und sich alle gemeinsam auf die Suche begaben.

An dieser Stelle wünschen wir allen Eltern ein schönes Osterfest und für die Kinder natürlich viele bunte Ostereier!

Das Erzieherinnenteam