Archiv der Kategorie: Rückblicke

Ein kleiner Einblick in den Alltag der Kinder.

Wochenrückblick vom 27.07.2015-31.07.2015

Wochenrückblick
Datum:            von           27.07.2015        bis           31.07.2015


Montag
Aktionen während des Freispieles:
Kreativangebot: „Stecken schnitzen“
Lied zum Thema Gemeinschaft: „Wenn einer sagt ich mag dich du“…
Abschlusskreis:
Erzählung der Geschichte: 
“ Die Birkenelve“
In dieser Geschichte kam die Problematik des „Nicht so sein Dürfens, wie man eben ist“ durch. Es entstand eine richtig gute Gesprächsrunde zu diesem Thema.
Die neuen Lösungsansätze des neuen Themas: „Bestimmen -bestimmt werden“, „Schef sein wollen“ würden wiederholt.

Dienstag
Aktionen während des Freispieles
:
Die Kinder haben sich mit Hilfe des Leiterwagens, Bänke und mehreren Klötzen ein Feuerwehrauto gebaut. Sie fuhren damit den  ganzen Vormittag herum.
Heute wurde wieder einmal der Kletterbaum sehr aktiv genutzt.
Internes Abschlussfest mit Lagerfeuer und Würstel grillen
Abschlusskreis:
Das Bilderbuch:“Der Ernst des Lebens“
Einladung der Eltern zu unserem Abschlussfest um 11:30 Uhr
Gemeinsames singen der Lieder: „Mogst du mi mog i di“ und „Wenn einer sagt ich mag dich du“
Die Wanderstecken wurden allen Vorschulkindern einzeln überreicht durch die Erzieherinnen.

Mittwoch
Aktionen während des Freispieles:
Das Märchen: „Der alte Besen und das Gänseblümchen“ wurde bei der Brotzeit erzählt.
Jedes Kind darf sich selber mit Wachsmalkreiden oder Holzstiften auf einem großen Papier malen.
Abschlusskreis:
Kinderkonferenz zu unserem Thema: „Bestimmen – bestimmt werden.
Fragen dazu waren:  Hat sich im Spielgeschehen schon etwas verändert,
fällt einem Kind etwas positiv auf oder muss man noch etwas verändern usw.
Begleitend zum Gespräch wurde mit Wolle von den Kindern ein Spinnennetz gelegt. Das Spinnennetz machte den Kindern deutlich, dass eine Veränderung von Strukturen nur gemeinsam etwas bewirken kann.
Donnerstag
Morgenkreis:
Allen Kindern, die am Vortag nicht da waren, wurde erklärt, was das Spinnennetz zu bedeuten hat.
Aktionen während des Freispieles:
Kreativangebot: Ein Vorschulkind fertigte eine Stricklisel an.
Unser neuer Apfelbaum, wurde mit 5 Kindern eingepflanzt und mit Teichwasser eingegossen.
Abschlusskreis:
Märchenerzählung: „Der Riese Troll“ (mit Legen nach Kett)
Abschließendes Gespräch über das Märchen und gemeinsames Aufräumen der Legematerialien.
Freitag
Aktionen während des Freispieles:
Die neuen Hackschnitzel wurden von den Kindern mit dem Leiterwagen und dem Schubkarren rund um den Unterstand verteilt.
Schnitzeljagd mit Schatzsuche zu einem Brunnen im Osinger Wald.
Unter einem Blätterdach des Waldes wurde das Märchen vom Froschkönig erzählt und anschließend der Brunnen mit dem Schatz gesucht.
Abschlusskreis:
Nacherzählung des Märchens vom Froschkönig und verteilen des gefundenen Schatzes.
Jedes Kind durfte sich eine Glaskugel aussuchen und mit nach Hause nehmen.

Was die ganze Woche sonst noch los war:
Eine Info: Die Foto- CD vom Kindergartenjahr 2014/15 ist da und kann für 2 Euro gekauft werden. Bitte beim Team nachfragen!

Das gesamte Team möchte sich nochmals bei allen Eltern ganz herzlich für das schöne Abschlussfest und die vielen Geschenke bedanken. Wir haben uns darüber sehr gefreut!

Liebe Grüße von Eurem Erzieherteam

Wochenrückblick 20.07.15 – 24.07.2015

Wochenrückblick
Datum:        von    20.07.2015                         bis 24.07.2015  


Montag
Morgenkreis:
Thema des heutigen Tages:  „Anführer sein wollen“,  „Bestimmen, bestimmt werden“
Das Thema entstand bei den Kindern anhand der Spielsituation im Unterstand.
Aktionen während des Freispieles:
Ein Musik-Geschichten-Projekt wurde von 10 Kindern selbst erfunden und inszeniert. Die Erziehrinnen wurden dazu auch eingeladen.
Bilderbuchbetrachtung mit einer Kleingruppe zum Thema: „Feuerwehr“
Kreativangebot für die Vorschulkinder: „Wanderstecken schnitzen und gestalten“
Heute entstanden bei den Buben wilde kämpferische Spiele, die von den Erziehrinnen mit geregelt werden mussten.
Abschlusskreis:
Kinderkonferenz über das heutige Thema. Viele Fragen tauchten dazu auf z.B. soll das Spielgeschehen mit oder ohne einem Anführer bestimmt werden. Wie soll man alle Wünsche der Kinder berücksichtigen, so dass man trotzdem noch gemeinsam spielen kann. Welche Ideen und Lösungen gibt es dazu usw.
Von den Kindern kamen gute Ideen und Lösungsmöglichkeiten.
Liedeinführung:  „Wenn einer sagt ich brauch dich du…“
(Dieses Lied fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe)
Dienstag
Morgenkreis:
Es entstand eine Trommelgruppe mit Sabine. Es wurde mit versch. Rytmen experimentiert.
Aktionen während des Freispieles:
Das Wimmelbuch „Dorf“ wurde mit drei Kindern zur Sprachförderung gelesen.
Nach der Brotzeit konnten die Kinder barfuß gehen, da es wieder ein sehr heißer Tag war.
Abschlußkreis:
Konzentrationsspiel: „Tiere raten“
Kreisspiel: „Wille, Walle, was ist das“
Mittwoch
Morgenkreis:
Der städt. Kindergarten von Laufen kam ganz kurzfristig zu Besuch in den Waldkindergarten.
Die Eltern-Kind-Gruppe war heute auch wieder da.
Auf Wunsch einiger Kinder baute Sabine mit diesen Kindern eine Leiter aus Holz. Die Kinder nahmen die Leiter mit Begeisterung den ganzen Vormittag zum Spielen her.
Abschlusskreis:
Fingerspiele: „Der Spatz“ und „Das Kasperltheater“
Donnerstag
Morgenkreis:
Von dem großen Steckenpferd wurden die Schrauben herausgedreht, da sie nicht mehr funktionierten. Das war eine etwa 20 Min. Aktion für die Kinder, die sie entschleunigte, da sie voller Konzentration dabei waren.
Aktionen während des Freispieles:
Ein Kind entdeckte eine Raupe, über die wir im Bestimmungsbuch nachschauten.
Der Märchenplatz wurde wieder einmal besucht. Es wurde von den Kindern überprüft, ob die gebaute Brücke noch intakt war.  Die Kinder bauten an der Brücke weiter, tauschten die Bretter aus und bauten sie wieder neu zusammen. Ganz stolz gingen sie über die neu fertig gestellte Brücke hin und her.
Weiter baute eine Gruppe von Kindern an einem Haus vor dem Unterstand. Hackschnitzel wurden als Betonboden veteilt und mit den Klötzen und Bänken versch. Einteilungen und Mauern im Haus aufgebaut. Das fertige Haus diente als Wekstatt und Kaufladen.
Schlußkreis:
Reaktionsspiel: „Alle Kinder dürfen die Hände ganz schnell auf den Bauch legen…“
Mit diesem Spiel lernen die Kinder alle einzelnen Körperteile kennen.
Freitag
Aktionen während des Freispieles:
Kreativangebot: Schwerte wurden aus Weiden geschnitzt und die Griffe mit Leder umwickelt.
Aus Weidenrinden wurden Gürtel geflochten.
Kreativangebot für die Vorschulkinder: „Mit einer selbstgeschnitzten Astgabel wurde eine Stricklisel hergestellt“
Abschlusskreis:
Gespräch über die Absage des Abschlussfestes. (Warum musste es abgesagt werden?, Wie ist das mit einem Gewitter?)
Kreisspiel: „Der dicke Tanzbär“
Die Leitung für dieses Spiel übernahm ein Vorschulkind aus der Gruppe.
Was die ganze Woche sonst noch los war:
Das Thema: „Anführer oder Schef sein wollen“ ,“Bestimmen oder bestimmt werden“ beschäftigt die Kinder sehr intensiv, so dass uns dieses Thema noch eine zeitlang begleiten wird.

Liebe Grüße von Eurem Erzieherteam

Wochenrückblick 17.07.2015

Datum:      von    13.07.2015                      bis    17.07.2015


Montag
Im Morgenkreis:
Spurensuche von Kaninchen und Rehkitz, die von den Kindern am Morgen auf der Wiese entdeckt wurden.
Aktion während des Freispieles:
Gespräch über das bereits vorgelesene Bilderbuch: „Der kleine Bär lernt Zähneputzen“ (Inhalte des Gespräches z.B. was hat der kleine Bär beim Zähneputzen nicht richtig gemacht, wie muss man sich richtig die Zähne putzen, wie geht man mit Zahnbürste und Zahncreme um usw.
Abschlussßkreis:
Liedeinführung: „Ich putze meine Zähne von rot nach weiß“
Liedwiederholung des bereits gelernten Liedes: “ Kluge Kinder essen richtig“
Dienstag
Im Morgenkreis:
Lied: “ Bin ich aufgewacht und die Sonne lacht“
Gespräch: “ Was ist heute alles los bei uns „
Weitere Fragen an die Kinder: „Was ist heute für ein Tag“,
„Wie heißen die Wochentage“,  “ Wie viele Kinder sind heute da“
Aktionen während des Freispieles:
Schnuppertag für die neuen Eltern mit Ihren Kindern bei uns im Waldkindergarten.
Wiederholung der bereits gelernten Lieder: „Kluge Kinder Essen richtig“ und “ Ich putze meine Zähne von rot nach weiß“
Mit den Kindern gemeinsam wurde ein neuer Spielbereich am Matschberg eingerichtet. Holzklötze wurden als Sitzmöglichkeit von den Kindern an den neuen Spielplatz gebracht und ein Sonnensegel gespannt.
Abschlußkreis:
Bilderbuchbetrachtung: „Lilli und die Zahnbürste“ ( mit der gesamten Gruppe und den neuen Kindern und Eltern )
Mittwoch
Morgenkreis:
Ein Kind brachte einen Lavastein mit, den wir uns genau betrachteten und gemeinsam überlegten, wo dieser Stein her kommt.  In dem Bilderbuch : „Der Vulkan“ bekamen die Kinder Antwort auf alle Fragen rund um den Vulkan und den Lavasteines.
Aktionen während des Freispieles:
Viele neue Eltern der Mutter-Kind-Gruppe erkundigten sich über unsere Arbeit im Waldkindergarten. Einige neue Kinder spielten mit den Kindern des Waldkindergartens sehr intensiv an versch. Plätzen. Es war sehr nett zu beobachten, wie die Waldkinder die neuen Kinder im Spielgeschehen integrierten.
Am Kreativangebot für die Vorschulkinder wurde weiter gearbeitet. Der Wanderstecken wird von den Vorschulkindern nach eigener Phantasie geschnitzt und gestaltet. Heute wurde ein Wanderstecken als Pirat und Polizist angefertigt. Der Wanderstecken ist für die Vorschulkinder ein Abschiedsgeschenk, der sie symbolisch auf den nächsten Lebensweg „Schule“ begleiten soll.
Viele versch. Sommerlieder und unsere Lieder der Gesundheitswoche wurden mit den Kindern gesungen. Das spontane Singen von Liedern (mit Gitarrenbegleitung) macht den Kindern im freien Spiel sehr viel Spass.
Abschlußkreis:
Kreisspiele: „Esel schrei ia“ und „Klinge-ling die Post ist da“
Fingerspiele: “ Das Kaspertheater“ und  „Der kleine freche Spatz“
Donnerstag
Morgenkreis:
Gespräch: „Wer besucht uns heute im Waldkindergarten“?
Aktion während des Freispieles:
Kreativangebot: „Wanderstecken für die Vorschulkinder „
Die Idee der Kinder, eine Trommelgruppe zu organisieren, wurde aufgenommen und umgesetzt. Es wurden versch. Rhytmen getrommelt und dazu Lieder gesungen.
Geschichten wurden von den Kindern erfunden und mit den Trommeln begleitet.
Abschlusskreis:
Der Zahnarzt (Andreas Leistner aus Laufen) kam zu Besuch in den Waldkindergarten und erzählte den Kindern alles rund um das richtige Zähneputzen und das richtige Essen für die Zähne. Es entstand ein lustiges Frage-Antwort-Spiel. Der Zahnarzt hatte ein großes Gebiss mit Zahnbürste dabei, an dem er den Kindern das richtige Zähneputzen zeigten konnte. Jedes Kind bekam vom Zahnarzt eine Zahnbürste, mit der das richtige Zähneputzen gleich eingeübt werden konnte. Auch an dem großen Gebiss könnten die Kinder das richtige Zähneputzen einüben. Zum Abschluß sangen die Kinder für den Zahnarzt das eingelernte Zahnputz- und gesunde Essenslied. Es war ein sehr netter, offener und lustiger Zahnarzt, der bei den Kindern sehr gut ankam. Herzlichen Dank an Hanni, die für uns so kurzfristig einen Ersatz gefunden hat!
Freitag
Aktionen während des Freispiels:
Heute wurde wieder einmal der Kletterbaum entdeckt.
Eine Kleingruppe arbeitete am Märchenplatz und baute eine stabile, breite Brücke mit vielen Brettern über den Bach.
Eine Raupe wurde entdeckt, betrachtet und im Bestimmungsbuch bestimmt.
Es war die Raupe vom Kohlweißling und man konnte im Buch sehen, wie dieser Schmetterling aussieht. Für die Kinder ist es selbsverständlich, dass man ein Bestimmungsbuch zur Hand nimmt, wenn man den Namen von einem Tier oder einer Pflanze nicht kennt.
Lied dazu: “ Die kleine Raupe Nimmersatt“
Abschlusskreis:
Einführung eines neuen Spieles: “ Wille -Walle was ist das, hinterm Ofen raschelt was“
Was die ganze Woche sonst noch los war:
Da es zur Zeit sehr heiß ist, können die Kinder auch luftiger angezogen in den Waldkindergarten kommen. Ein kurzes oder ärmellosen T-Shirt bitte nur anziehen, wenn die Kinder gut mit einer Sonnencreme (hoher Lichtschutzfaktor) eingecremt sind. Kurze Hose oder Kleid nur, wenn die Kinder gut mit Zeckenschutzmittel eingesprüht sind. Die nackte Haut von unten bietet nicht mehr den optimalen Schutz gegen die Zecken. Es liegt an der Verantwortung und Entscheidung der Eltern, wie sie während der heißen Jahreszeit, ihre Kinder in den Waldkindergarten bringen möchten.
Noch eine Info:
Der Morgenkreis findet nicht mehr jeden Tag statt und wird ganz individuell gestaltet.

Liebe Grüße von Eurem Erzieherteam

WAKI – Rückblick März – April 2015

Im März hatten wir im WAKI ein neues Schwerpunktthema:

„Ich bin ich“ oder „Jeder ist anders“

Zur Einstimmung betrachteten wir in zwei Kleingruppen das Bilderbuch „Ich bin ich“. Ein kleines, namenloses Wesen begegnet verschiedenen Tieren und stellt jedes Mal betrübt fest, dass es anders ist als Pferd, Kuh, Frosch usw. und nicht dazugehört. Doch dann kommt es zu der Erkenntnis, dass es ein „Ich bin ich“ ist, einzigartig und gut, so, wie es eben ist. Ausgehend von dieser Geschichte ergaben sich Gesprächsrunden: „Wer bin ich?“ und „Was kann ich gut?“. Anschließend malten die Kinder sich selbst in Lebensgröße auf große Papierrollen. wpid-img_20150421_115402.jpgDiese wurden dann in einem Kreis auf der Wiese ausgebreitet und Jede(r) sagte, was sie /er gut kann und gerne mag. Weitergeführt wurde das Thema dahingehend, dass nicht nur wichtig ist, was der Einzelne kann, sondern dass ein Miteinander in der Gruppe ebenso notwendig ist und es Jedem gut tut, wenn sie/er Unterstützung erfährt.wpid-img_20150416_105459.jpg Zum Abschluss wurde das Mutmachlied gesungen „Wenn einer sagt, ich mag dich du“. In der darauffolgenden Zeit wurden Themen angesprochen, die die Gruppe betreffen. Ein Bilderbuch „Du hast angefangen“ handelte vom Streiten und Vertragen, in Kleingruppen wurden verschiedene Gefühle dargestellt und nachgespielt.

Natürlich bot uns der erwachende Frühling ebenfalls viele Naturbeobachtungen. Jedes Jahr gehen die Kinder mit einer Erzieherin „den Frühling suchen“. Zuerst wird das Schneeglöckchen entdeckt, es folgen Leberblümchen, Buschwindröschen, Schlüsselblumen und Andere. Es werden einige Blümchen gepflückt, auf einer Decke ausgebreitet, angeschaut, beschrieben, benannt, zugeordnet und die entsprechenden Namen werden als Silben geklatscht. Außerdem bieten sich in dieser Zeit bewährte Kreisspiele an, die den Frühling beinhalten, z.B. „Es schlief ein kleines Schneeglöckchen“ oder „Die kleine Raupe Nimmersatt“ als Bilderbuch und Lied. wpid-img_20150414_114039.jpgAußerdem wurde der Froschlaich beobachtet, Laubfrösche wurden entdeckt und inzwischen beginnen die Frösche mit ihren Konzerten.

Des Weiteren begleitete uns die Osterzeit. Zum einen wurde vom Palmsonntag erzählt, hierbei gestalteten die Kinder ein Legebild nach Kett (Religionspädagoge). Ebenso wurde die Geschichte „Von den drei Bäumen“ dargestellt, die die Ostergeschichte beinhaltet. wpid-img_20150327_105603.jpgEs durfte natürlich nicht das Osternestsuchen fehlen!! Nachdem alle Kinder ein Osternest geflochten hatten, verschwanden diese auf merkwürdige Weise und fanden sich gefüllt mit Leckereien im Wald wieder…

Der neue „Matschberg“ wurde eröffnet, nachdem er genügend abgetrocknet war. Die Kinder graben dort nach Ton, gestalten und kreierten kleine Kunstwerke und „bearbeiten“ den „Berg“. wpid-img_20150331_105940.jpgAußerdem hat die Wurzelküche gerade viele Köche, die Spitzwegerichsuppe, Grassoße und Ähnliches zubereiten. Bei schönem Wetter stellen die Kinder die Schulbänke ins Freie und machen sich mit Blättern, Stiften, Scheren und Kleber ans Werk. So ist immer was los bei uns, was hier nur auszugsweise beschrieben ist.
Zum Schluss noch ein paar Infos:

  • Wenn wir im Ausweichraum sind, den Kindern bitte Hausschuhe und wetterfeste Kleidung wie im Wald mitgeben, je nach Situation gehen wir nach draußen.
  • Bitte ab jetzt den Kindern Trinkflaschenverschlüsse wie bei Radelflaschen mitgeben wegen der Bienen und Wespen – am besten nur mit Wasser befüllt (Saft zieht Wespen an).
  • Bitte an Zeckenspray denken, Zecken sind ab 7° C aktiv.

Liebe Grüße von
Euren Erzieherinnenteam

 

Einige Eindrücke zu unserem Thema:“Ich bin ich“, „Jeder ist anders “

 

WAKI-Rückblick Januar-Fasching 2015

Der Winter hat nun doch Einzug gehalten, und die letzten Wochen waren geprägt von der kalten Jahreszeit. Im Schnee stapfen, Schneemann und Schneemannfrau bauen, Rutscherl fahren am Berg, Schneeballschlacht, Kunstwerke mit Schnee und Tierwpid-img_20150107_120155.jpgspuren suchen, begleitet uns zur Zeit. Eis klopfen mit dem Hammer, Eisschollen sammeln und bearbeiten waren/sind ebenfalls oft gewählte Tätigkeiten.

In der Winterzeit entstand das Thema „Formen“, das uns mehrere Wochen beschäftigte. In vielfältiger Weise wurden die Grundformen (Kreis, Dreieck, Viereck, Rechteck, Quadrat) mit allen Sinnen erlebbar und begreifbar gemacht. Die Kinder legten lange Seile auf den Schnee und stellten diverse Formen dar. Diese großflächig gelegten Formen schritten sie dann zu Fuß ab.

In einem nächsten Schritt modellierten die Kinder große Formen im Schnee. Sie waren bei dieser Arbeit sehr genau, achteten z.B. darauf, dass die Ecken wirklich eckig gebaut wurden oder dass der Kreis ganz rund war. Diese modellierten Formen umrandeten die Kinder mit Seilen oder Stöckchen. Da auch diese Formen großflächig gestaltet wurden, arbeiteten die Kinder in Kleingruppen miteinander, d.h. es waren Absprachen erforderlich, Rücksichtnahme und gemeinsames Tun waren wichtig.
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Von den großen Formen ging es weiter zu den Kleineren. Die Kinder malten -ein jedes für sich alleine- mit den Fingern die Grundformen in den Schnee und verzierten sie mit Naturmaterialien. Eine weitere Aufgabe bestand darin, in der Natur verschiedene Gegenstände zu suchen. Es waren drei Tücher mit den Formen Kreis, Dreieck und Viereck vorbereitet, und die Kinder ordneten die gefundenen Gegenstände den entsprechenden Formen zu, z.B. runder Stein – Kreis. Auch die Maulwurfshügeln, die aus dem Schnee ragten, wurden in das Formenspiel einbezogen. Die Kinder zeichneten auf die gerade geforme Erde eine Grundform mit dem Fingern und dekorierten sie anschließend mit Gräsern, Blättern oder Stöckchen. Dies wiederholten sie mit allen Formen gemau so.

Eine Gruppenaktion war das Bauen einer großen Figur. Die Kinder hatten verschiedene Holzstücke z.B. Kreise, Vierecke, Dreiecke, Quadrate und Rechtecke zur Verfügung und legten am Boden auf einem Leintuch miteinander eine etwa drei Meter lange Puppe, der sie den Namen „Rosi“ gaben. Hierbei waren viele Absprachen, manche Diskussionen oder Verhandlungen notwendig, um miteinander ein Gesamtwerk entstehen zu lassen. „Rosi“ wurde am Ende mit Kreide angemalt, und die Kinder waren sehr zufrieden mit ihrem Kunstwerk.
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Des weiteren erlebten die Kinder die verschiedenen Formen mit Ihrem ganzen Körper, indem sie die Formen mit ihrem eigenen Körper darstellten. Weiter legten sich mehrere Kinder so auf die Erde, dass eine gemeinsame Form von Dreieck, Viereck oder Kreis entstand. Dieses Tun war für die Kinder gar nicht so leicht.

Aus Pappe schnitten die Kinder Formen aus. Diese Formen wiederum wurden wie Puzzleteile zusammengelegt, z.B. aus zwei Halbkreisen entsteht ein Kreis, aus vier Dreiecken entsteht ein Quadrat. In Kleingruppen/Einzelarbeit wurde dieses Thema mit allen 5-Tageskindern durchgeführt. Zum Abschluss gestaltet/gestaltete sich jedes Kind eine kleine, selbst gefädelte Tasche, in der sich selbst ausgeschnittene, laminierte Formen befinden, so dass die Kinder die Formen zu Hause weiter vertiefen können.  (zu den Bildern)

Außerdem beschäftigte uns die letzten Wochen das Märchen der „Frau Holle“. Zunächst wurde das Märchen erzählt und mit Legematerial (nach Kett )gestaltet. Am Tag darauf erzählten die Kinder das Märchen noch einmal nach und lernten das Spiellied „Frau Holle“, was mit den dazugehörigen Rollen gespielt wurde. Da die Kinder sehr großen Spass an diesem Märchen hatten, entwickelte sich daraus ein Theaterstück. Die Kinder überlegten, wie das Bühnenbild aussehen sollte und gestalteten es gemeinsam mit der Erzieherin. Zu Anfang übernahm die Erzieherin die Sprechrollen, doch zunehmend erledigten das die Kinder selbst, übernahmen Regie und Texte. Mit viel Freude und Eifer entstand ein Theaterstück, das über längere Zeit gespielt wurde. Höhepunkt war, dieses Theaterstück der Eltern-Kind-Gruppe darzubieten.

wpid-img_20150212_114657.jpgNatürlich war der Fasching ebenfalls wichtig hier bei uns im WAKI. Im Vorfeld bastelten die Kinder Masken aus Papptellern, die sie dann beklebten und anmalten. Außerdem wurden einige Faschingslieder und –Tänze einstudiert (Aramsamsam, Kommt alle herbei, Boggi Woggi, die Faschingsbolonese, Herr Uklatsch, Ri-Ra-Ri-Ra Faschingszeit, Trat ich heute vor die Türe…). Am unsinnigen Donnerstag fand unser Faschingsfest statt. Prinzessinnen, Cowboys usw. kamen in den Wald, um lustige Stunden zu erleben. Lieder und Tänze wurden durchgeführt und natürlich durfte eine Brotzeit (Wiener mit Semmel und Senf) und Krapfen als Nachspeise nicht fehlen. Die Kinder hatten viel Spass und Freude an diesem Vormittag, und auch die Eltern sind sehr erfinderisch beim Gestalten der Kostüme (…so ein Prinzessinnenkleid mit Matschtauglichkeit bedeutet eine gewisse Herausforderung…). An den darauffolgenden Tagen wurden verstärkt Faschingslieder/spiele durchgeführt und lustige Mitmachgeschichten erzählt.

In diesem Winter wurden wieder viele Bäume im angrenzenden Wald gefällt. Wir gingen mit den Kindern in den Wald und beobachteten die Veränderungen. Dabei wurde so mancher Ast und manches Holzstück mit zum Unterstand genommen. Die Kinder zogen mit einer Erzieherin los (mit dem Bollerwagen) und sammelten Holzstücke. Teils war es schwierig, den Bollerwagen über das unebene Gelände zu ziehen, doch mit vereinten Kräften schafften sie es. So wurden viele, kleine Holzstücke zum Unterstand transportiert. Dort wurde damit gebaut, konstruiert, und sie wurden mit Kreiden oder Wasserfarben bunt bemalt.wpid-img_20150128_092617.jpg

Auch das Werken fand wieder seinen Platz im alltäglichen Geschehen. Die Kinder haben aus Ästen eine „Giro“ geschnitzt, ein Musikinstrument. In ein Holzstück werden viele Kerben nebeneinander geschnitzt, mit einem anderen Ast kann man fest darüber streifen, und es entsteht ein knarrendes Geräusch. Dieses Projekt wird uns noch eine Zeit beschäftigen, bis alle Kinder eine Giro gemacht haben.– Spiele wie Fangen, Verstecken, Feuer Wasser Blitz, u.a. finden immer wieder statt, und auf die Wünsche der Kinder nach Kreisspielen/Fingerspielen wird eingegangen.

Euer Erzieherinnenteam

Rückblick von Mitte Februar – Anfang April 2014

Die letzten Wochen standen ganz  im Zeichen des Frühlings. Die Tage werden wärmer, die Zwiebelschichten der Kinder lichten sich mehr und mehr, immer wieder werden neue Frühlingsblumen entdeckt und wir freuen uns am Erwachen der Natur.
Der März begann mit einer Neuerung, die 2-Tageskinder besuchen den Waldkindergarten nun 4 Tage in der Woche. Das wirkt sich sehr positiv auf die Gruppe aus. Die 4-Tageskinder wachsen intensiver in das Geschehen hinein,  Kontakte und Freundschaften werden enger durch das regelmäßige Beisammensein.
Natürlich thematisieren wir schwerpunktmäßig den Frühling und unternehmen hierzu die unterschiedlichsten Aktivitäten. Bei Spaziergängen durch den Wald wurden viele Frühlingsblumen entdeckt wie Leberblümchen, Milzkraut, Buschwindröschen u.a. Von jedem Exemplar wird eines mitgenommen, namentlich bestimmt, die Silben dazu geklatscht und der Anfangsbuchstabe wird genannt. Diese Übungen werden wiederholt, um das Wissen zu vertiefen. Es wurden ebenfalls die Vögel  besprochen, die den Winter bei uns verbracht haben: Dazu wurden Fotos von Vögeln wie Kohl- oder Blaumeise, Zaunkönig, Kleiber u.a. gezeigt und ausgelegt. Die Kinder klatschten auch hier die Silben und nannten die Anfangsbuchstaben. Die schlauen Füchse schrieben die Anfangsbuchstaben der Vögel auf. Außerdem arbeiteten die schlauen Füchse intensiv im Zahlenraum von 1 -20.
Handwerklich wurde so einiges gestaltet. Die Kinder werkelten aus einer Astgabel, Holzstecken und Schnur ein „Instrument“, dass das Klopfen eines Spechtes wiedergibt. Der Baumstamm neben dem Teich, an dem oft gehämmert, gesägt und gefeilt wird, wurde umfunktioniert zu einem Schiff mit Segel und Ruder. Die Kinder arbeiteten tagelang sehr intensiv an ihrer Idee. Unser“ Waldfriedhof“, auf dem Insekten, Frösche und andere Tiere beerdigt sind, wurde vom alten Laub befreit und die Steine wurden neu beschriftet. Neben dem Regenbogenbauwagen bauten die Erzieherinnen mit den Kindern einen neuen Tisch, an dem nun gesägt und gehämmert werden kann. Holzfiguren wurden bemalt und zur Zeit gestalten die Kinder kleine Rindenschiffchen.
Der Frühling lässt sich sehr gut in der Tierwelt beobachten. Vor einiger Zeit entdeckten die Kinder den ersten Froschlaich im Teich, den sie nun beobachten und aufpassen, dass sie beim Wasserholen genügend Abstand lassen, um ihn nicht zu verletzen. Wir haben auch wieder eine Amsel, die im Unterstand ihr Nest gebaut hat und hoffentlich dort brütet. Die Kinder können so hautnah die Vorgänge der Natur erleben. Hanni und Walter besuchten uns einen Tag im Wald und legten mit Weidenstecken einen neuen Tunnel an.
Beim Abschlusskreis lernten die Kinder verschiedene Kreisspiele und Lieder wie „Wenn die Frühlingssonne lacht“, „Schmetterling, du kleines Ding“, „Katzen-Tatzen-Tanz“ , Spiele wie „Bello dein Knochen ist weg“, „Feuer, Wasser, Blitz“ kennen.
Wir haben eine neue Praktikantin namens Martha, die die Ausbildung zur Kinderpflegerin absolviert und ab jetzt regelmäßig dienstags bei uns im Wald sein wird.
Wir möchten uns nochmal ganz herzlich bei Familie Stadler für den Podestbau bedanken und bei allen fleißigen HelferInnen für das Verteilen der Hackschnitzel!!!
Euer Erzieherinnenteam

Rückblick Januar 2014

Weihnachten und der Jahreswechsel liegen schon geraume Zeit zurück, wir bewegen uns bereits Richtung Fasching. Bei uns im Wald ist einiges geschehen in den letzten Wochen. Von Winter kann man ja nicht wirklich sprechen, doch wenn die Temperaturen das Wasser auf dem Teich gefrieren ließen, waren die Kinder mit Feuereifer dabei, das Eis mit dem Hammer los zu klopfen und zu bearbeiten, (z.B. Eisplatten wurden gesammelt und die Größe verglichen). Und der wenige Schnee wurde intensiv genutzt zum Schneemann bauen und „Rutscherl“ fahren.
Zu Beginn des neuen Jahres sprachen wir über die Heiligen Drei Könige und räucherten mit Weihrauch unsere Bauwägen und unsere Spielstätten. Wir nutzten ebenfalls den Jahresbeginn dazu, mit den Kindern die Jahreszeiten, Monate und Wochentage zu besprechen. Das wird uns während des gesamten Jahres begleiten.
Ein Schwerpunkt war/ist das Thema „Hund“. Wir bekamen Besuch von einer Hundetherapeutin mit ihrem Hund „Balu“. Sie erklärte den Kindern ausführlich, welche Regeln man beachten soll, wenn man sich einem Hund nähert. Nach den theoretischen Erläuterungen durfte jedes Kind zu Balu hingehen und dies praktisch erproben. Dabei waren die Kinder sehr konzentriert. In den darauffolgenden Tagen vertieften wir dieses Thema. Die Kinder erfuhren, dass Hunde bei der Bergung und Suche von Menschen eingesetzt werden, dass Polizeihunde nach Drogen suchen, dass es Blindenhunde gibt usw. Besonders das Thema „Blinde Menschen“ interessierte die Kinder sehr, so dass wir intensiver darüber sprachen und Sinnesspiele dazu durchführten, z.B. Ein Kind führt ein anderes mit geschlossenen Augen. Balu wird uns noch ein weiteres Mal besuchen, um dann auch mit den Kindern praktische Übungen durchzuführen. Die Kinder lernten ein „Hunde-Fingerpiel“ kennen und gestalteten einen Hund aus Holzstücken.
Wir besuchten mit den Kindern „unsere Bäume“ im Wald (Buche, Erle, Ulme usw.) und nahmen von jedem Baum einen Zweig mit. Wir betrachteten die Zweige genau und ordneten die passenden Blätter zu. Die schlauen Füchse klatschten die Silben und schrieben die Anfangsbuchstaben des jeweiligen Baumes. Bei der Brotzeit werden immer zwei Geschichten von Ursula Wölfel vorgelesen. Die 114 Geschichten sind unterteilt in Suppen-, Lach-, Verrückte-, und Tante Mila Geschichten. Diese Geschichten regen die Phantasie an, die lustigen, komischen oder ganz verrückten Situationen weiter auszuspinnen.

Ganz liebe Grüße von Eurem Erzieherinnenteam