Alle Beiträge von Matthias Engelbracht

Maifest im Waldkindergarten Laufen

Wir freuen uns besonders auf ein Wiedersehen mit unseren ehemaligen Waldkindern & Eltern

Wann:

Samstag 13. Mai 2017
von 11:00 Uhr – 16:00 Uhr im Osinger Wald

Programm:

  • Die Waldkinder führen das Theaterstück: „Die Geschichte vom Regenbogen“ auf
  • Lied: „Unterm Regenbogen“
  • Bastelwerkstatt: „Regenbogenkette aus Holunderperlen“
  • mit deftiger Mittagsbrotzeit
  • Kaffee & Kuchen
  • Tombola

und der Ziachgeigenmusi aus Salzburg

Hinweise:

  • Parkmöglichkeit auf der rechten Seite der Zufahrtsstraße bis
    einschließlich Parkplatz Waldlehrpfad
  • bei jedem Wetter dank Festzelt
  • die Aufsichtspflicht liegt bei den Eltern !

siehe auch: 10 jähriges Jubiläum 2013, Sommerfest 2015

Wochenrückblick 17.07.2015

Datum:      von    13.07.2015                      bis    17.07.2015


Montag
Im Morgenkreis:
Spurensuche von Kaninchen und Rehkitz, die von den Kindern am Morgen auf der Wiese entdeckt wurden.
Aktion während des Freispieles:
Gespräch über das bereits vorgelesene Bilderbuch: „Der kleine Bär lernt Zähneputzen“ (Inhalte des Gespräches z.B. was hat der kleine Bär beim Zähneputzen nicht richtig gemacht, wie muss man sich richtig die Zähne putzen, wie geht man mit Zahnbürste und Zahncreme um usw.
Abschlussßkreis:
Liedeinführung: „Ich putze meine Zähne von rot nach weiß“
Liedwiederholung des bereits gelernten Liedes: “ Kluge Kinder essen richtig“
Dienstag
Im Morgenkreis:
Lied: “ Bin ich aufgewacht und die Sonne lacht“
Gespräch: “ Was ist heute alles los bei uns „
Weitere Fragen an die Kinder: „Was ist heute für ein Tag“,
„Wie heißen die Wochentage“,  “ Wie viele Kinder sind heute da“
Aktionen während des Freispieles:
Schnuppertag für die neuen Eltern mit Ihren Kindern bei uns im Waldkindergarten.
Wiederholung der bereits gelernten Lieder: „Kluge Kinder Essen richtig“ und “ Ich putze meine Zähne von rot nach weiß“
Mit den Kindern gemeinsam wurde ein neuer Spielbereich am Matschberg eingerichtet. Holzklötze wurden als Sitzmöglichkeit von den Kindern an den neuen Spielplatz gebracht und ein Sonnensegel gespannt.
Abschlußkreis:
Bilderbuchbetrachtung: „Lilli und die Zahnbürste“ ( mit der gesamten Gruppe und den neuen Kindern und Eltern )
Mittwoch
Morgenkreis:
Ein Kind brachte einen Lavastein mit, den wir uns genau betrachteten und gemeinsam überlegten, wo dieser Stein her kommt.  In dem Bilderbuch : „Der Vulkan“ bekamen die Kinder Antwort auf alle Fragen rund um den Vulkan und den Lavasteines.
Aktionen während des Freispieles:
Viele neue Eltern der Mutter-Kind-Gruppe erkundigten sich über unsere Arbeit im Waldkindergarten. Einige neue Kinder spielten mit den Kindern des Waldkindergartens sehr intensiv an versch. Plätzen. Es war sehr nett zu beobachten, wie die Waldkinder die neuen Kinder im Spielgeschehen integrierten.
Am Kreativangebot für die Vorschulkinder wurde weiter gearbeitet. Der Wanderstecken wird von den Vorschulkindern nach eigener Phantasie geschnitzt und gestaltet. Heute wurde ein Wanderstecken als Pirat und Polizist angefertigt. Der Wanderstecken ist für die Vorschulkinder ein Abschiedsgeschenk, der sie symbolisch auf den nächsten Lebensweg „Schule“ begleiten soll.
Viele versch. Sommerlieder und unsere Lieder der Gesundheitswoche wurden mit den Kindern gesungen. Das spontane Singen von Liedern (mit Gitarrenbegleitung) macht den Kindern im freien Spiel sehr viel Spass.
Abschlußkreis:
Kreisspiele: „Esel schrei ia“ und „Klinge-ling die Post ist da“
Fingerspiele: “ Das Kaspertheater“ und  „Der kleine freche Spatz“
Donnerstag
Morgenkreis:
Gespräch: „Wer besucht uns heute im Waldkindergarten“?
Aktion während des Freispieles:
Kreativangebot: „Wanderstecken für die Vorschulkinder „
Die Idee der Kinder, eine Trommelgruppe zu organisieren, wurde aufgenommen und umgesetzt. Es wurden versch. Rhytmen getrommelt und dazu Lieder gesungen.
Geschichten wurden von den Kindern erfunden und mit den Trommeln begleitet.
Abschlusskreis:
Der Zahnarzt (Andreas Leistner aus Laufen) kam zu Besuch in den Waldkindergarten und erzählte den Kindern alles rund um das richtige Zähneputzen und das richtige Essen für die Zähne. Es entstand ein lustiges Frage-Antwort-Spiel. Der Zahnarzt hatte ein großes Gebiss mit Zahnbürste dabei, an dem er den Kindern das richtige Zähneputzen zeigten konnte. Jedes Kind bekam vom Zahnarzt eine Zahnbürste, mit der das richtige Zähneputzen gleich eingeübt werden konnte. Auch an dem großen Gebiss könnten die Kinder das richtige Zähneputzen einüben. Zum Abschluß sangen die Kinder für den Zahnarzt das eingelernte Zahnputz- und gesunde Essenslied. Es war ein sehr netter, offener und lustiger Zahnarzt, der bei den Kindern sehr gut ankam. Herzlichen Dank an Hanni, die für uns so kurzfristig einen Ersatz gefunden hat!
Freitag
Aktionen während des Freispiels:
Heute wurde wieder einmal der Kletterbaum entdeckt.
Eine Kleingruppe arbeitete am Märchenplatz und baute eine stabile, breite Brücke mit vielen Brettern über den Bach.
Eine Raupe wurde entdeckt, betrachtet und im Bestimmungsbuch bestimmt.
Es war die Raupe vom Kohlweißling und man konnte im Buch sehen, wie dieser Schmetterling aussieht. Für die Kinder ist es selbsverständlich, dass man ein Bestimmungsbuch zur Hand nimmt, wenn man den Namen von einem Tier oder einer Pflanze nicht kennt.
Lied dazu: “ Die kleine Raupe Nimmersatt“
Abschlusskreis:
Einführung eines neuen Spieles: “ Wille -Walle was ist das, hinterm Ofen raschelt was“
Was die ganze Woche sonst noch los war:
Da es zur Zeit sehr heiß ist, können die Kinder auch luftiger angezogen in den Waldkindergarten kommen. Ein kurzes oder ärmellosen T-Shirt bitte nur anziehen, wenn die Kinder gut mit einer Sonnencreme (hoher Lichtschutzfaktor) eingecremt sind. Kurze Hose oder Kleid nur, wenn die Kinder gut mit Zeckenschutzmittel eingesprüht sind. Die nackte Haut von unten bietet nicht mehr den optimalen Schutz gegen die Zecken. Es liegt an der Verantwortung und Entscheidung der Eltern, wie sie während der heißen Jahreszeit, ihre Kinder in den Waldkindergarten bringen möchten.
Noch eine Info:
Der Morgenkreis findet nicht mehr jeden Tag statt und wird ganz individuell gestaltet.

Liebe Grüße von Eurem Erzieherteam

Das „Sommer“fest 2015 war toll – dank Euch allen!!

Viel mieser hätte das Wetter wirklich nicht sein können. Regen. Tief hängende Wolken. Kälte. Bestimmt hat der eine oder andere keine allzu große Lust gehabt, die Kinder zusammenzupacken und richtung Osing aufzubrechen.

Dann: Ankommen. Viele bekannte Gesichter sehen, die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das gemütliche Zelt, in dem es nach herzhafter Brotzeit duftet, die vielen leckeren Schmankerl und schönen Kuchen stehen bereit. Die wunderhübsche Bühne im Unterstand ist schon vorbereitet, die Erzieherinnen schnappen sich die ankommenden Kinder für Verkleidung, Instrumentierung und letzte wichtige Fragen („Muss noch wer Pipi?“).

Und dann beginnt ein wunderbares Sommerfest bei Regen, Kälte und tief hängenden Wolken – na und? Der „Kleine Gärtner“ macht einfach alles richtig, die Ziachgeigenmusi bringt die Sonne direkt ins Zelt, das Mandala wird wunderschön, die Tombola sorgt für Aufregung, es wird gebastelt, gebohrt und gesägt. Das Essen schmeckt von sauer bis süß, so viele verschiedene Leckereien von den Mamas lassen im kuscheligen Zelt den Wetterwünschen oder -verwünschungen überhaupt keinen Platz mehr.

Da gilt es nur noch einen ganz großen herzlichen Dank an Euch alle auszusprechen! An das Team, welches die Kinder, Kostüme und den Platz so schön vorbereitet haben, an Mariangela und all die Helfer und Helferinnen, Bäckerinnen und Köchinnen, an Alexandra und Regina für die Tombola, alle, die das Zelt auf- und wieder abgebaut haben, an die Ziachgeigenmusiker mit ihren schönen Klängen und an alle, die gekommen sind: Eltern und Kinder, Omas und Opas, Bekannte und Verwandte!

Erinnerungen ans Sommerfest:

Am vergangenen Dienstag Abend haben ein Dutzend Helfer das Zelt komplett in gut einer Stunde aufgebaut:

WAKI-Rückblick Januar-Fasching 2015

Der Winter hat nun doch Einzug gehalten, und die letzten Wochen waren geprägt von der kalten Jahreszeit. Im Schnee stapfen, Schneemann und Schneemannfrau bauen, Rutscherl fahren am Berg, Schneeballschlacht, Kunstwerke mit Schnee und Tierwpid-img_20150107_120155.jpgspuren suchen, begleitet uns zur Zeit. Eis klopfen mit dem Hammer, Eisschollen sammeln und bearbeiten waren/sind ebenfalls oft gewählte Tätigkeiten.

In der Winterzeit entstand das Thema „Formen“, das uns mehrere Wochen beschäftigte. In vielfältiger Weise wurden die Grundformen (Kreis, Dreieck, Viereck, Rechteck, Quadrat) mit allen Sinnen erlebbar und begreifbar gemacht. Die Kinder legten lange Seile auf den Schnee und stellten diverse Formen dar. Diese großflächig gelegten Formen schritten sie dann zu Fuß ab.

In einem nächsten Schritt modellierten die Kinder große Formen im Schnee. Sie waren bei dieser Arbeit sehr genau, achteten z.B. darauf, dass die Ecken wirklich eckig gebaut wurden oder dass der Kreis ganz rund war. Diese modellierten Formen umrandeten die Kinder mit Seilen oder Stöckchen. Da auch diese Formen großflächig gestaltet wurden, arbeiteten die Kinder in Kleingruppen miteinander, d.h. es waren Absprachen erforderlich, Rücksichtnahme und gemeinsames Tun waren wichtig.
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Von den großen Formen ging es weiter zu den Kleineren. Die Kinder malten -ein jedes für sich alleine- mit den Fingern die Grundformen in den Schnee und verzierten sie mit Naturmaterialien. Eine weitere Aufgabe bestand darin, in der Natur verschiedene Gegenstände zu suchen. Es waren drei Tücher mit den Formen Kreis, Dreieck und Viereck vorbereitet, und die Kinder ordneten die gefundenen Gegenstände den entsprechenden Formen zu, z.B. runder Stein – Kreis. Auch die Maulwurfshügeln, die aus dem Schnee ragten, wurden in das Formenspiel einbezogen. Die Kinder zeichneten auf die gerade geforme Erde eine Grundform mit dem Fingern und dekorierten sie anschließend mit Gräsern, Blättern oder Stöckchen. Dies wiederholten sie mit allen Formen gemau so.

Eine Gruppenaktion war das Bauen einer großen Figur. Die Kinder hatten verschiedene Holzstücke z.B. Kreise, Vierecke, Dreiecke, Quadrate und Rechtecke zur Verfügung und legten am Boden auf einem Leintuch miteinander eine etwa drei Meter lange Puppe, der sie den Namen „Rosi“ gaben. Hierbei waren viele Absprachen, manche Diskussionen oder Verhandlungen notwendig, um miteinander ein Gesamtwerk entstehen zu lassen. „Rosi“ wurde am Ende mit Kreide angemalt, und die Kinder waren sehr zufrieden mit ihrem Kunstwerk.
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Des weiteren erlebten die Kinder die verschiedenen Formen mit Ihrem ganzen Körper, indem sie die Formen mit ihrem eigenen Körper darstellten. Weiter legten sich mehrere Kinder so auf die Erde, dass eine gemeinsame Form von Dreieck, Viereck oder Kreis entstand. Dieses Tun war für die Kinder gar nicht so leicht.

Aus Pappe schnitten die Kinder Formen aus. Diese Formen wiederum wurden wie Puzzleteile zusammengelegt, z.B. aus zwei Halbkreisen entsteht ein Kreis, aus vier Dreiecken entsteht ein Quadrat. In Kleingruppen/Einzelarbeit wurde dieses Thema mit allen 5-Tageskindern durchgeführt. Zum Abschluss gestaltet/gestaltete sich jedes Kind eine kleine, selbst gefädelte Tasche, in der sich selbst ausgeschnittene, laminierte Formen befinden, so dass die Kinder die Formen zu Hause weiter vertiefen können.  (zu den Bildern)

Außerdem beschäftigte uns die letzten Wochen das Märchen der „Frau Holle“. Zunächst wurde das Märchen erzählt und mit Legematerial (nach Kett )gestaltet. Am Tag darauf erzählten die Kinder das Märchen noch einmal nach und lernten das Spiellied „Frau Holle“, was mit den dazugehörigen Rollen gespielt wurde. Da die Kinder sehr großen Spass an diesem Märchen hatten, entwickelte sich daraus ein Theaterstück. Die Kinder überlegten, wie das Bühnenbild aussehen sollte und gestalteten es gemeinsam mit der Erzieherin. Zu Anfang übernahm die Erzieherin die Sprechrollen, doch zunehmend erledigten das die Kinder selbst, übernahmen Regie und Texte. Mit viel Freude und Eifer entstand ein Theaterstück, das über längere Zeit gespielt wurde. Höhepunkt war, dieses Theaterstück der Eltern-Kind-Gruppe darzubieten.

wpid-img_20150212_114657.jpgNatürlich war der Fasching ebenfalls wichtig hier bei uns im WAKI. Im Vorfeld bastelten die Kinder Masken aus Papptellern, die sie dann beklebten und anmalten. Außerdem wurden einige Faschingslieder und –Tänze einstudiert (Aramsamsam, Kommt alle herbei, Boggi Woggi, die Faschingsbolonese, Herr Uklatsch, Ri-Ra-Ri-Ra Faschingszeit, Trat ich heute vor die Türe…). Am unsinnigen Donnerstag fand unser Faschingsfest statt. Prinzessinnen, Cowboys usw. kamen in den Wald, um lustige Stunden zu erleben. Lieder und Tänze wurden durchgeführt und natürlich durfte eine Brotzeit (Wiener mit Semmel und Senf) und Krapfen als Nachspeise nicht fehlen. Die Kinder hatten viel Spass und Freude an diesem Vormittag, und auch die Eltern sind sehr erfinderisch beim Gestalten der Kostüme (…so ein Prinzessinnenkleid mit Matschtauglichkeit bedeutet eine gewisse Herausforderung…). An den darauffolgenden Tagen wurden verstärkt Faschingslieder/spiele durchgeführt und lustige Mitmachgeschichten erzählt.

In diesem Winter wurden wieder viele Bäume im angrenzenden Wald gefällt. Wir gingen mit den Kindern in den Wald und beobachteten die Veränderungen. Dabei wurde so mancher Ast und manches Holzstück mit zum Unterstand genommen. Die Kinder zogen mit einer Erzieherin los (mit dem Bollerwagen) und sammelten Holzstücke. Teils war es schwierig, den Bollerwagen über das unebene Gelände zu ziehen, doch mit vereinten Kräften schafften sie es. So wurden viele, kleine Holzstücke zum Unterstand transportiert. Dort wurde damit gebaut, konstruiert, und sie wurden mit Kreiden oder Wasserfarben bunt bemalt.wpid-img_20150128_092617.jpg

Auch das Werken fand wieder seinen Platz im alltäglichen Geschehen. Die Kinder haben aus Ästen eine „Giro“ geschnitzt, ein Musikinstrument. In ein Holzstück werden viele Kerben nebeneinander geschnitzt, mit einem anderen Ast kann man fest darüber streifen, und es entsteht ein knarrendes Geräusch. Dieses Projekt wird uns noch eine Zeit beschäftigen, bis alle Kinder eine Giro gemacht haben.– Spiele wie Fangen, Verstecken, Feuer Wasser Blitz, u.a. finden immer wieder statt, und auf die Wünsche der Kinder nach Kreisspielen/Fingerspielen wird eingegangen.

Euer Erzieherinnenteam